FP-Höbart, FP-Königsberger: Ost-Einbrecherbanden stoppen!

Offene Grenzen sorgen im Marchfeld für haltlose Zustände

Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Ing. Christian Höbart und der freiheitliche Sicherheitssprecher im NÖ Landtag, LAbg. Erich Königsberger, zeigten sich heute besorgt über die massive zunehmende Einbruchskriminalität in den Grenzgemeinden entlang der österreichisch-slowakischen Grenze.

"Seit einiger Zeit explodieren die Einbruchzahlen in den Grenzgemeinden entlang der March. Anrainer berichten von regelrechten Raubzügen von offensichtlich slowakischen Einbrecherbanden in der Gegend. Waren seit Jahren vorerst organisierte grenzüberschreitende Fischdiebstähle zu beklagen, stehen nun Raubzüge und Überfälle von slowakischen Banden auf der Tagesordnung. Auf mindestens 50 Einbrüchen in Fischerhütten folgen nun zunehmend Übergriffe auf Wohnhäuser. Sogar über Schießübungen mit automatischen Waffen wurde berichtet!

Die Exekutive in der Gegend ist offenbar chronisch unterbesetzt und vollkommen überfordert, so dass die Einwohner bereits über die Gründung einer Bürgerwehr nachdenken. Ein solcher Schritt zeigt bereits den Vertrauensschwund in die öffentlichen Institutionen und die Exekutive, die aufgerufen wären, für die Sicherheit der Bürger in den Grenzgebieten zu sorgen.", so Höbart und Königsberger.

"Innenministerin Mikl-Leitner ist hier dringend zum Handeln aufgefordert. Anstatt immer mehr Polizeiposten zu streichen und den Personalstand der Exekutive immer weiter zu verringern, wäre es geboten, wirksame Maßnahmen gegen die ausufernde Grenzkriminalität im Marchfeld zu ergreifen. Hierzu sollte Mikl-Leitner Rechenschaft ablegen, warum entlang der March nicht der Sollstand von 55 Polizisten erreicht wird und tatsächlich nur rund 34 Beamte im Einsatz sind und warum auf 91 Marchkilometer kein
Polizeiboot vorhanden ist. Generell fordert die FPÖ ja bereits seit langem, das Schengen-Abkommen zumindest temporär außer Kraft zu setzen und unsere Außengrenzen zu überwachen und zu sichern. Nur so kann dieser ausufernden Ost-Kriminalität wirksam Einhalt geboten werden", meinen Höbart und Königsberger.

Die FPÖ fordert daher eine effektive Aufstockung der Polizeikräfte, ein konsequentes und hartes Vorgehen gegen diese Ost-Einbrecherbanden, eine verstärkte Zusammenarbeit mit den slowakischen Behörden und eben eine Aussetzung von Schengen mit gleichzeitiger massiver Überwachung und Sicherung unserer Staatsgrenzen. Die Innenministerin versagt allerdings weiterhin und verkündet lieber einen Papiertiger namens "Sicherheitspaket", bei dem es bei schönen Worten bleibt, während der Bürger mit der steigenden Kriminalität allein gelassen wird", so Höbart und Königsberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005