• 23.07.2012, 10:55:19
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"Universum"-Zweiteiler zeigt verblüffende Fähigkeiten im Tierreich

"Tierische Genies" ab 24. Juli im ORF

Wien (OTS) - Hunde, die Skateboard fahren, Brieftauben, die Leben
retten, Papageien, die sprechen. Tiere sind schlau, lernfähig, clever
und damit echte Intelligenzbestien - sie können viel mehr als wir
denken und sind uns Menschen in manchen Dingen sogar haushoch
überlegen. "Universum" zeigt mit der zweiteiligen BBC-Dokumentation
"Tierische Genies" von Simon Bell (deutsche Bearbeitung: Caroline
Tann) am 24. und 31. Juli 2012 jeweils dienstags um 20.15 Uhr in ORF
2 verblüffende Fähigkeiten im Tierreich:

Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der
Lage: Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam
einzuscannen und später wiederzuerkennen - so waren sie im Zweiten
Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr
außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben
gerettet und den gefiederten Postboten daraufhin prunkvolle Orden
eingebracht. Heute belegt die einzigartige Auswertung moderner
GPS-Daten bei der Ausbildung renntauglicher Brieftauben, wie die
Vögel lernen, sich in Landschaften zurechtzufinden. Anstelle von
Orden streichen die besten Vögel nun für ihre Besitzer fette
Siegesprämien ein.

Dass Not erfinderisch macht, zeigt sich auch im Tierreich: Anstatt
seinen Appetit sofort zu stillen, bastelt ein hungriger Reiher aus
einem Stück Brot einen Köder und fängt damit etwas später einen
fetten Fisch. In einem Wettkampf, bei dem es für Meisen darum ging,
Würmer unter einer Glasplatte herauszuholen, hatten die Vögel aus der
Eiswüste Alaskas die Nase vorn. Verwöhnte Meisen aus dem sonnigen
Kansas dagegen scheiterten kläglich an der Aufgabe.

Wie kommt es, dass Papageien nicht nur in der Lage sind zu sprechen,
sondern auch Formen, Farben und Materialien bewerten und
unterscheiden können? Dass Schimpansen nicht nur richtige
Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern auch exzellente Memory-Spieler
sind? An vielen Beispielen zeigt sich, dass die tierische Intelligenz
scheinbar kaum Grenzen kennt. Das erstaunliche Ergebnis der meisten
Wettkämpfe: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der
menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den
Gebrauch von Werkzeugen geht, denn damit können sie sich im Wettkampf
des Lebens entscheidende Vorteile verschaffen.

In einem einzigartigen gefilmten Zoo-Experiment wird ein Orang-Utan
mit einem Problem konfrontiert: Am Ende eines Rohrs liegt eine
verlockende Erdnuss. Diese allerdings ist unerreichbar, denn seine
Hände passen nicht durchs Rohr und es gibt keine Werkzeuge zur Hilfe.
Zoo-Besucher werden vor dasselbe Problem gestellt und zerbrechen sich
den Kopf - allerdings ohne Erfolg. In der Zwischenzeit schlurft der
Orang-Utan davon, füllt sein Maul mit Wasser vom Wasserspender,
spuckt es in das Rohr - und die Erdnuss schwimmt an die Oberfläche!

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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