Asfinag: Erneut Rückgang bei schweren Unfällen auf Autobahnen

Halbjahresbilanz bestätigt den positiven Trend; deutliches Minus bei tödlichen Unfällen

Wien (OTS) - Die aktuelle Unfall-Halbjahresstatistik weist erneut einen deutlichen Rückgang bei schweren Unfällen auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen aus. Vor allem bei den Unfällen mit Todesfolge konnte in den ersten beiden Quartalen 2012 ein Rückgang um 40 Prozent (von 41 im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf heuer bisher 25) verzeichnet werden. "Jeder einzelne Verkehrstote ist einer zu viel. Und daher fließt jeder zweite Euro, den wir investieren, in die Erhöhung der Verkehrssicherheit", bestätigt ASFINAG-Vorstand Alois Schedl. Auch für Verkehrsministerin Doris Bures ist klar: "Wir ruhen uns auf diesem Ergebnis nicht aus, sondern sehen es als Ansporn zur Fortsetzung der Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. Wir wollen Österreichs Autobahnen, Schnellstraßen und Tunnelanlagen zu den sichersten in Europa machen."

Junge Verkehrsteilnehmer sind nach wie vor gefährdeter

Das Alter der Fahrzeuglenker spielt bei der Unfallwahrscheinlichkeit aber nach wie vor eine große Rolle. Junge Verkehrsteilnehmer zwischen 20 und 29 Jahren sind am öftesten in Unfälle mit Personenschaden verwickelt, gefolgt von der Altersgruppe der zwischen 30 und 39-Jährigen. Die Mehrheit der Verunglückten ist nach wie vor männlich.

In der aktuellen Statistik sticht dennoch das 2. Quartal 2012 besonders hervor: Mit zehn Fahrzeuglenkern, die tödlich verunglückten, konnte die bislang niedrigste Anzahl verzeichnet werden. Die ASFINAG ist aber natürlich weiter bestrebt, mit erheblichen finanziellen Mitteln und mit dem Know-how ihrer Verkehrsexperten die Verkehrssicherheit auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen stetig zu steigern. Alle Maßnahmen haben in Summe so dazu beigetragen, dass die Anzahl der tödlichen Unfälle innerhalb der vergangenen zehn Jahre auf ein Drittel reduziert werden konnte.

Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit

Jeder Verkehrsunfall wird von der ASFINAG somit genauestens untersucht, um Wege zu finden, die Unfallwahrscheinlichkeit weiter zu reduzieren. Für die Zielerreichung der im Verkehrssicherheitsprogramm vorgesehenen Punkte, investiert die ASFINAG im Zeitraum von 2011 bis 2016 zudem rund 2,2 Milliarden Euro. Das entspricht etwa einem Drittel des gesamten Investitionsvolumens.

Die Maßnahmen setzen sich zum größten Teil zusammen aus:

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