WGKK gegen Selbstbehalte

Bonus-Malus-System für sozial schwache Gruppen problematisch

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) spricht sich generell gegen Selbstbehalte im Gesundheitssystem aus. "Ein Bonus-Malus-System könnte die medizinische Versorgung gerade für sozial schwache Gruppen verteuern", kommentiert Ingrid Reischl, Obfrau der WGKK die aktuelle Debatte über das Modell der SVA. "Wir setzen auf andere Akzente. Unser Ziel ist es, so
gut wie möglich die Prävention zu fördern - und zwar für alle Versicherten" so Reischl. Dazu lädt die WGKK routinemäßig zweimal pro Jahr unterschiedliche Zielgruppen zur Vorsorgeuntersuchung ein. Im heurigen Frühjahr waren es 84.000 Wienerinnen und Wiener -Schwerpunkt war diesmal die Darmgesundheit für die Generation 50plus.

Untersuchung wird in mehreren Sprachen durchgeführt

Generell wird der Gesundheits-Check für Personen unter 40 Jahren in 3-jährigen Abständen, ab 40 in 2-jährigen Abständen empfohlen und kann auch ohne persönliche Einladung von allen Versicherten in Anspruch genommen werden, sofern die letzte Vorsorgeuntersuchung länger als ein Jahr zurück liegt. Um Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, eine Untersuchung zu ermöglichen, wird die Vorsorgeuntersuchung auch von Ärztinnen und Ärzten
durchgeführt, die unter anderem türkisch, bosnisch, serbisch, kroatisch oder englisch sprechen. Reischl abschließend: "Die Tatsache, dass immer mehr Versicherte das Angebot in Anspruch nehmen zeigt, dass sich dieses - kostenlose - Modell bewährt."

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