Rauch zu Causa Graf: Verfahren ist die eine Sache, politische und moralische Verantwortung die andere

Von Persilschein für Graf und Co kann keine Rede sein - Parteichef Strache sichtlich überfordert, Optik bleibt fatal

Wien, 22. Juli 2012 (OTS/ÖVP-PD) - "Mitnichten ist das im Rahmen des Verfahrens erarbeitete Gutachten ein Persilschein für Graf. Und schon gar nicht für FPÖ-Chef Strache, der sich bis heute vor der Verantwortung drückt und weiterhin keine klaren Worte zu den überaus seltsamen Vorkommnissen rund um die Meschar-Stiftung gefunden hat", betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch und weiter: "Die rechtliche Komponente ist das eine, aber für gewählte Volksvertreter, insbesondere für Nationalräte und vor allem Präsidenten des Nationalrates müssen höhere moralische Maßstäbe gelten. Doch stattdessen hat erst wochenlang anhaltender öffentlicher Druck Graf und Konsorten dazu gebracht, den Stiftungsvorsitz abzugeben. Und offene Fragen, warum zufällig ausgerechnet ein Haus angekauft wurde, in dem der Bruder Grafs ein Lokal betreibt oder warum just in diesem Lokal FPÖ-Prominenz aus- und einging, sind weiterhin nicht geklärt." Rauch abschließend: "Die Optik bleibt fatal. Vor allem für FPÖ-Chef Strache, der sichtlich überfordert nicht in der Lage ist, für Ordnung in seinen eigenen Reihen zu sorgen."

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