FPÖ: Mathias Venier: Nein zu Frau Mikl-Leitners Plänen für Tirol!

Tirol hat bereits mehr als genug Flüchtlinge aufgenommen

Wien (OTS) - Als unangebrachte Anmaßung betrachtet FPÖ-NAbg. Mathias Venier die Aufforderung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner an das Land Tirol, die von ihr geforderte Asylquote zu erfüllen: "Wenn derzeit an 18 Standorten 1.300 Asylwerber in Tirol untergebracht sind, haben wir damit einen mehr als ausreichenden Beitrag erbracht. Tirol ist kein Flächenland und es ist nicht zumutbar, dass immer mehr Asylwerber in dicht besiedeltem Gebiet untergebracht werden. Wer sich noch an den Schusswechsel im Flüchtlingsheim Reichenau in Innsbruck im Jahr 2008 erinnert, der weiß, welche Gefahren hier lauern."

Venier weist im Zuge seiner Ablehnung des Miklschen Ansinnens auch auf die nach die Um-und Ausbauten der Tiroler Flüchtlingsheime in den vergangenen Monaten ohnehin bereits erfolgte Erhöhung des Asylwerberstands um 27 Prozent hin: "Dann noch zusätzliche Forderungen zu stellen, zeugt schon von einer massiven Abgehobenheit."

Kritisch sieht der FP-Mandatar auch die Tatsache, dass minderjährige Flüchtlinge neuerdings eine Lehre beginnen dürfen: "Damit wird die ohnehin schon eingeschlagene Praxis, dass sich Flüchtlingen ein fester Aufenthalt in Österreich zuerkannt wird, weiter verstärkt. Vielmehr sind gegenteilige Maßnahmen zu treffen, damit die Flüchtlinge sofort nach Wegfall der unmittelbarsten Gefahren wieder in ihre Heimat zurückkehren. Und die Lehrplätze brauchen wir für unsere eigenen Jugendlichen, unter denen es noch viel zu viele Arbeitslose gibt."

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