- 20.07.2012, 10:59:04
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Cartellverband gegen zehntes Pflichtschuljahr und für besseren Unterricht
ÖGB-Forderung für ÖCV nicht problemorientiert
Wien (OTS) - Der Österreichische Cartellverband (ÖCV), mit knapp
13.000 Mitgliedern der größte Studenten- und Akademikerverband
Österreichs, spricht sich gegen die gestern formulierte ÖGB-Forderung
nach einem zehnten Pflichtschuljahr aus.
"Es braucht in Österreich nicht mehr oder längere Schulzeit,
sondern ein funktionierendes Schulsystem und verbesserten Unterricht.
Österreich täte gut daran, das Schulsystem zu optimieren oder
zumindest aus dem vorhandenen System das Optimum herauszuholen, statt
über die Erhöhung der Pflichtschulzeit zu diskutieren, die im
Endeffekt auch nicht den gewünschten Erfolg bringt", so die Kritik
des ÖCV-Präsidenten Ewald Salzger.
Das Attest ist klar: Dem heimischen Bildungsbereich fehlt
inzwischen einfach die Qualität und die Mittel, junge Menschen
wirklich optimal vorzubereiten, was sich nicht nur in viel zitierten
Statistiken oder stetig schlechter werdenden PISA-Testergebnissen
ablesen lässt. Die Schülerinnen und Schüler sind hier ganz klar die
Leidtragenden. "Unterrichtsministerin Schmied und Gewerkschaftschef
Foglar sollten bei ihren 'Überlegungen' mehr die Frage nach der
Qualität des Unterrichts und der Lehreraus- und -weiterbildung ins
Zentrum des Interesses rücken", so Salzger abschließend.
Rückfragehinweis:
Ewald Salzger
Präsident des Österreichischen Cartellverbandes
Mobil: 0699/11542630
E-Mail: ewald.salzger@europatria.at
www.oecv.at bzw. www.europatria.at
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