- 20.07.2012, 10:23:20
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Aubauer: Frauenpensionsalter kann schon ab 2014 angehoben werden. Aber Begleitmaßnahmen nötig!
Nicht zaudern und zögern, sondern die Einkommenslücke der Frauen in Pension endlich schließen!
Wien (OTS) - "Wie heutigen Medienberichten (Oberösterreichische
Nachrichten) zu entnehmen ist, sei man sich in der Regierung einig,
das Pensionsantrittsalter der Frauen ab 2018 an jenes der Männer
anzugleichen. Dazu halten wir ganz klar fest: Auf 2018 muss man nicht
warten, man kann und soll (!) mit kleinen Schritten schon 2014
beginnen. Unerlässlich sind dabei jedoch Begleitmaßnahmen: Bessere
Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf die Pension, noch stärkere
Unterstützung für alle (auch Männer), die über 50 ihre Jobs verlieren
und höhere Zuschüsse (Boni) für Menschen die freiwillig nach dem
gesetzlichen Pensionsantrittsalter arbeiten. So schließen wir die
Einkommenslücke der Frauen in Pension - mit einer lediglichen
Anhebung aber nicht", betont Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und
ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat zu jenen Vorschlägen, die alle
ÖVP-Teilorganisationen gemeinsam schon im Jänner auf die
Verhandlungstische des Landes gelegt hatten.
"Die heutigen Meldungen halte ich auch für keinen Zufall:
Schließlich hat Bundeskanzler Faymann Ende Juni in Brüssel das
'Europäische Semester' unterzeichnet und somit die darin
festgeschriebenen Empfehlungen für Österreich angenommen. Darin
enthalten: Die raschere Angleichung der Frauenpensionsalter an jenes
der Männer. Werden die Empfehlungen nicht umgesetzt, ist erstmals
Strafe zu bezahlen", erklärt Aubauer zu den Hintergründen.
"Unser Ziel ist und bleibt die Verbesserung der
Einkommenssituation jener Frauen, die von diesen Änderungen direkt
betroffen sind. 2014 kann man dabei getrost mit der Anhebung um einen
Monat pro Quartal beginnen - das wahrt den verfassungsgemäß gebotenen
Vertrauensschutz locker, bringt aber rasch eine finanzielle
Verbesserung für die Betroffenen. Und: Mit dieser Vorgangsweise kann
man schon 2024 mit der gesamten Umstellung fertig sein", so Aubauer
weiter.
"Es sollte halt nur nicht so sein, dass die gesamten ca. 700
Millionen, die lt. dem Pensionsexperten Bernd Marin pro Jahr durch
die Anhebung eingespart werden könnten, ins Budget fließen. Ein Teil
davon sollte eben den betroffenen Frauen zu Gute kommen, auch lange
erwünschte Verbesserungen für jüngere Frauen (z.B. bessere Bezahlung
der Kindergärtnerinnen oder Pflegekräfte) könnten mit einem Teil des
Geldes erreicht werden. So hätten alle was davon: Die betroffenen
Frauen, jüngere Frauen und der Staat. Gehen wir's an - der
Österreichische Seniorenbund steht jederzeit für konstruktive
Verhandlungen bereit", hält Aubauer abschließend fest.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82
mailto:swalpitscheker@seniorenbund.at
www.seniorenbund.at
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