FP-Guggenbichler: SPÖ drückt sich bei Abfallberatern vor Verantwortung

Sima darf Kettenverträge im eigenen Ressort nicht weiter dulden

Wien (OTS/fpd) - Eine Partei, die sich selbst als sozial
bezeichnet, gleichzeitig aber permanent sämtliche Bereiche auslagert, um nur ja keine Verantwortung für diverses Personal übernehmen zu müssen und um sich abputzen zu können, sei schlicht das allerletzte, sagt heute der Umweltsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Udo Guggenbichler zum schäbigen Verhalten der SPÖ gegenüber den Abfallberatern.

Die zuständige SPÖ-Stadträtin Sima ist aufgefordert, sich in dieser Causa schnellstens zu Wort zu melden und die unsozialen Kettenverträge nicht weiter zu dulden. Es könne nicht sein, dass die Betroffenen ihren Job seit Jahren ordentlich und fleißig erledigen und trotzdem keine Chance auf eine Anstellung haben und wenn doch, zu miserablen Bedingungen. Durch die jüngst eingeführten 3-Monatsverträge müssten die Abfallberater jetzt sogar noch mehr zittern, ob sie ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen können oder nicht. Und als wäre das nicht schlimm genug, muss, seit der Fall an die Öffentlichkeit getragen wurde, auch noch mit Mobbing gerechnet werden, denn schon jetzt erhalten manche kaum bis gar keine Aufträge mehr, kritisiert Guggenbichler die soziale Eiseskälte.

Die Stadt habe auch bei freien Mitarbeitern, wie das derzeit die Abfallberater sind, für ein sicheres Einkommen zu sorgen. Den Sparstift solle Sima daher besser bei der Vielzahl ihrer geschmacklosen Gackerl-Sackerl Werbungen ansetzen, als bei den Existenzen von "leider nicht"-Angestellten, sagt Guggenbichler und weist abschließend darauf hin, dass sich Sima auch Ausflüchte, wie dafür sei die MA48 zuständig und nicht sie, gerne sparen dürfe, denn so leicht käme sie sicher nicht davon. (Schluss) hn

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