FFG begrüßt neuen Schwung für Jungunternehmen

Erhebung zeigt Potenzial und Erfolg auf. 90% der FFG-geförderten Start-Up-Unternehmen fassen in der Wirtschaft Fuß

Wien (OTS) - Die von Wirtschaftsminister Mitterlehner und Finanzministerin Fekter vorgestellte Jungunternehmer-Offensive wird die gerade für Forschung und Entwicklung wichtige Risikokapitalversorgung in Österreich erhöhen und forciert damit die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. "Das ist eine wichtige Maßnahme, die neuen Schwung zur richtigen Zeit bringt. Aus unserer Fördertätigkeit wissen wir, dass gerade die Finanzierung das Gründungshemmnis schlechthin ist. Daher ist es wichtig, dass die öffentliche Hand Jungunternehmen bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt und das Risiko der Gründer teilt", begrüßt Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Initiative. Bei jungen, forschungsnahen Unternehmen ist das Risiko besonders hoch. Gleichzeitig sind diese innovativen Start-Up Wachstumsträger, weil sie unter anderem auch etablierte Unternehmen zu einem Innovationswettbewerb herausfordern. "Daher müssen öffentliche Interventionen Hand in Hand gehen und sich ergänzen.", ist Henrietta Egerth überzeugt und formuliert den Wunsch "im Zuge der Jungunternehmer-Offensive auch GründerInnen im Bereich der High Tech-Start-Up und der universitären Spin-Off verstärkt auch über die FFG zu unterstützen."

Die Förderung von innovativen Unternehmen wird einerseits in der austria wirtschaftsservice (aws) und andererseits in der FFG gebündelt. Während die aws vor allem den Aufbau und das Wachstum von Unternehmen unterstützt, setzen FFG-Förderungen bei konkreten Innovations- und Forschungsprojekten und damit vor allem auch bei Jungunternehmen an.

Die FFG unterstützt Start-Up-Unternehmen in nahezu allen Förderprogrammen. Im Besonderen sprechen aber die Programme AplusB, das KMU Paket (mit dem Innovationsscheck, Feasibility Study, Projektstart), Start-Up und HighTech Start-Up-Förderung, Markt.Bonus und die Förderung von klinischen Studien Jungunternehmen an. "Wir müssen hinsichtlich Unterstützung aber weiter denken und Angebote in Richtung Marktreife aber auch für stärkere regionale Verankerung bei gleichzeitiger internationaler Vernetzung auflegen. Denn neben dem technischen Risiko gibt es einen immer größeren ungedeckten Kapitalbedarf im Rahmen der Marktüberleitung und Markteinführung.", argumentiert Egerth.

Seit 2007 gibt es im Rahmen der FFG-Basisprogramme eine spezifische Start-Up-Förderung, die besondere Rahmenbedingungen von JungunternehmerInnen mit einer höheren Förderquote und deutlich längeren Darlehenslaufzeiten und Zuschüssen adressiert. "Insgesamt unterstützt die FFG jährlich an die hundert Start-Up-Unternehmen mit einem Fördervolumen von rund 27 Millionen, wovon rund zwanzig dieser Unternehmen als High Tech Start-Up-Unternehmen qualifiziert werden können.", berichtet Henrietta Egerth. Diese Start-Up-Unternehmen wiederum finden sich nicht nur in den klassischen Innovationsbranchen wie etwa Life Science oder IKT, sondern sind breit gestreut und reichen von der Werktstoffentwicklung über Cleantech bis zur Elektrotechnik oder zum Maschinenbau.

"Auf Basis unserer jüngsten FFG-internen Erhebung über die Jahre 2005 bis 2011 konnten wir feststellen, dass über neunzig Prozent der, in diesem Zeitraum von uns geförderten, Unternehmen nach wie vor wirtschaftlich tätig sind und noch immer signifikante Steigerungen im Umsatz und in den MitarbeiterInnenzahlen verbuchen können", sieht FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth den Kurs und die Entwicklung der FFG zur Förderagentur mit dem größten Förderangebot für forschungsnahe Start-Up bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden mit der zusätzlichen Unterstützungsmaßnahme "Venture Capital Forum" bereits 20 innovative Start Up-Unternehmen gegenüber 40 nationalen und internationalen Investoren präsentiert. "Und auch hier gibt es Potenzial, das gehoben werden muss", so Egerth abschließend.

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