Leitl: EU-Parlament der Unternehmen als direkte Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft

Mehr als 750 Unternehmer aus ganz Europa versammeln sich am 18. Oktober 2012 zum "European Parliament of Enterprises" in Brüssel

Wien/Brüssel (OTS/PWK503) - Mehr als 750 Unternehmer aus den 27 EU-Mitgliedstaaten und 18 aus Nicht-EU-Ländern kommen am 18. Oktober 2012 im Plenarsaal des EU-Parlaments in Brüssel zum dritten "Europäischen Parlament der Unternehmen" (European Parliament of Enterprises) zusammen. Unternehmen jeder Größe und aus den verschiedensten Sektoren werden vertreten sein.

Auch 19 österreichische Unternehmensvertreter werden - analog zu den 19 EU-Abgeordneten Österreichs - mitdiskutieren. "Das Europäische Parlament der Unternehmen bietet europäischen Unternehmen die einmalige Gelegenheit, direkt in Brüssel auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Damit Europa endlich wieder nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückkehren kann, brauchen wir engagierte, kreative Unternehmer. Die EU muss die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiches Unternehmertum in Europa und somit für Wachstum und Beschäftigung schaffen."

Das "European Parliament of Enterprises" bietet Unternehmern die einmalige Gelegenheit, direkt mit hohen Vertretern der EU-Institutionen zu diskutieren und ihnen Rückmeldungen aus der Praxis zu EU-Vorgaben und -Politik zu liefern. Die zentralen Themenbereiche Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung stehen im Mittelpunkt der Diskussionen und Abstimmungen. Die Beschlüsse der Unternehmer werden direkt an die Staats- und Regierungschefs der EU übermittelt, die am 18. und 19.Oktober 2012 zum Europäischen Rat in Brüssel zusammentreffen.

Die Präsidenten der Republik Zypern, Demetris CHRISTOFIAS, des Europäischen Parlaments, Martin SCHULZ, des Europäischen Rates, Herman VAN ROMPUY, und der EU-Kommission, José Manuel BARROSO, sind eingeladen, die Veranstaltung gemeinsam mit EUROCHAMBRES-Präsident Alessandro BARBERIS zu eröffnen. Abgeordnete des Europäischen Parlaments und EU-Kommissare werden in den Sitzungen anwesend sein und direkt auf die Abstimmungsergebnisse der Unternehmer reagieren.

"Mit dieser Veranstaltung möchten wir das gegenseitige Verständnis zwischen der Welt der Wirtschaft und der Welt der Politik fördern und politische Entscheidungsträger auf Verbesserungsmöglichkeiten für eine unternehmensfreundlichere EU hinweisen", sagt Alessandro Barberis, Präsident von EUROCHAMBRES. "Gerade in Zeiten mit großen, globalen wirtschaftlichen Herausforderungen ist es wichtig, dass Unternehmer mit praxisnahen Vorschlägen EU-Politikern Ansatzpunkte für Wege aus der Krise aufzeigen", ergänzt WKÖ-Präsident Leitl.

Das "European Parliament of Enterprises" wird von EUROCHAMBRES, dem Dachverband der europäischen Handels- und Industriekammern, in Zusammenarbeit mit seinem Netzwerk aus nationalen Kammern organisiert. Ein Programmentwurf kann abgerufen werden unter:
www.parliament-of-enterprises.eu/page.php?cid=03&tid=programme (FA)

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