Güterbeförderer: Schwarze Schafe sind die Ausnahme, redliche Unternehmen die Regel

WKÖ-Fachverbandsobmann Herzer: Illegale Praktiken müssen durch Kontrollen und Sanktionen unterbunden werden

Wien (OTS/PWK502) - "Die öffentliche Anprangerung eines Tiroler Logistikunternehmens in der ORF-Sendung Report darf nicht zu einer Pauschalverurteilung der gesamten Branche der Güterbeförderer führen und redliche Betriebe in Verruf bringen", betont KR Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Schwarze Schafe gibt es leider in jeder Branche. Solche Einzelfälle dürfen nicht verallgemeinert werden. Bei der Mehrheit der Unternehmen in unserer Branche handelt es sich um redliche und aufrichtige Familienbetriebe, die etwa 70.000 Personen in Österreich Beschäftigung bieten", so Herzer.

"Mit aller Deutlichkeit sprechen wir uns gegen Sozialmissbrauch und Lohndumping aus und befürworten Kontrollen und Strafen in diesem Bereich. Der steigende Druck durch den erhöhten internationalen Wettbewerb darf manchen nicht als Argument dafür dienen, gesetzliche Rahmenbedingungen zu missachten und sich unlauterer Methoden zu bedienen", betont der Fachverbandsobmann. "Unternehmer, die sich durch illegales Verhalten Wettbewerbsvorteile verschaffen, müssen sanktioniert oder gar aus dem Verkehr gezogen werden, damit redliche Unternehmer für gesetzeskonformes Verhalten nicht bestraft werden und nicht eine gesamte Branche in Verruf gebracht wird", so Herzer. (PM)

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