FP-Mühlberghuber: Diskussion um das Frauenhaus Amstetten geht in die falsche Richtung

Die Frage, ob eine einzelne Kommune ein überregionales Zentrum finanzieren soll muss legitim sein

St. Pölten (OTS) - "Jede Frau die Schutz und Hilfe sucht, soll diese auch bekommen. Gewalt an Frauen ist in Österreich leider immer noch traurige Tatsache. Diese Gewalt hat viele Gesichter. Körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt", sagt die Obfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen, NR Edith Mühlberghuber.

"Die Frauenhäuser leisten einen besonderen Beitrag dazu Frauen zu helfen, die mit innerhäuslicher Gewalt konfrontiert sind, oder diese befürchten müssen. Trotzdem muss es einer Kommunalpolitikerin auch erlaubt sein, zu hinterfragen, warum die Stadt Amstetten eine derartige Einrichtung, die überregional genützt wird, finanzieren muss. Ebenso legitim ist daher auch die Forderung, nach einer externen Kontrolle dieser Häuser, um gewisse Standards auch gewährleisten zu können!", so die Nationalrätin weiter.

"Das ändert aber nichts daran, dass die FPÖ und besonders ich als Landesobfrau der Freiheitlichen Frauen in NÖ froh darüber sind, dass es solche Einrichtungen wie Frauenhäuser für betroffene Frauen gibt. Wir Freiheitlichen lehnen "jede Art und Form" von Gewalt ab; ob körperliche, sexuelle und psychische Gewalt an Frauen, an Kindern und auch Männern! Ein gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter muss im Vordergrund stehen!", so Mühlberghuber.

"Es ist mir daher wichtig, dieses Thema sachlich und ohne politische Polemik, von welcher Seite auch immer, zu diskutieren. Hier geht es ausschließlich darum für die betroffenen Opfer das beste Umfeld zu schaffen und nicht darum, politisches Kleingeld zu machen!", schließt die Abgeordnete.

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NR Edith Mühlberghuber
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Mail: edith.muehlberghuber@a1.net
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