"Eco" am 19. Juli: Niedrige Zinsen - Sparer verlieren, Kreditnehmer profitieren

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 19. Juli 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Niedrige Zinsen: Sparer verlieren, Kreditnehmer profitieren

Der Ärger vieler Sparbuchbesitzer ist groß: Vor Kurzem hat die Europäische Zentralbank den Leitzins in der Eurozone auf historisch niedrige 0,75 Prozent gesenkt. Das soll inmitten der Staatsschulden-, Euro- und Bankenkrise die Wirtschaft ankurbeln und die Bürger zum Konsumieren verführen. Die Folge: Für Spareinlagen gibt es derzeit so tiefe Zinsen, dass sich Sparbücher nicht mehr lohnen. Unterm Strich verlieren Sparer - unter Berücksichtigung der Inflation - sogar mit jedem Jahr Geld. Vom Zinstief profitieren hingegen jene, die einen Kredit haben oder aufnehmen. Die Schieflage, die sich daraus ergibt:
Wer Geld auf die Seite gelegt hat, ist derzeit der Dumme, wer Schulden macht, zählt zu den Profiteuren. "Eco" zeigt die Gewinner und Verlierer und welche Alternativen es gibt, um ohne größeres Risiko halbwegs gute Zinsen oder Renditen zu erzielen. Ein Bericht von Bettina Fink und Ilja Morozov.

Vorbild Schweiz: Wie ein Hausarztmodell die Gesundheitskosten senken könnte

Im österreichischen Gesundheitssystem sucht man seit Jahren nach Einsparmöglichkeiten. Übermäßig besuchte Spitalsambulanzen, zu häufige Termine beim Facharzt oder zu viele Spitalsaufenthalte verursachen Kosten, die - so die Experten - zum Teil vermeidbar wären. "Eco" zeigt am Beispiel des Schweizer Hausarztmodells, wie sich Patienten günstiger versichern könnten und das heimische System Millionen einsparen würde. Gelockt werden die Versicherten mit einem deutlich niedrigeren Krankenkassenbeitrag. Allerdings müssten die Österreicherinnen und Österreicher auf die hier übliche freie Arztwahl verzichten und im Krankheitsfall zuerst immer den festen Hausarzt aufsuchen. Ein Bericht von Andrea Zeidler und Kurt Langbein.

Der Trick mit den Stiftungen: Wie Reiche Steuern sparen können

Melinda Esterházy, Karl Wlaschek und Hannes Androsch - sie zählen zu jenen reichen Österreichern, die ihr Vermögen in eine Privatstiftung gelegt haben und dadurch ganz legal Vorteile genießen. Immerhin stehen hinter 80 von 100 der größten österreichischen Unternehmungen Privatstiftungen. In die Schlagzeilen gekommen sind in vergangener Zeit aber einige Stiftungen, bei denen vermutet wird, dass nicht alles korrekt abgelaufen sein könnte. "Eco" zeigt, was Stiftungen wirklich können - und was es bedeutet, als Steueroase für die Reichen zu gelten. Ein Bericht von Beate Haselmayer.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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