RfW-Amann/Gehring: "Wirtschaftsbund-Sumpf" bei der Interessenvertretung der Trafikanten "trockenlegen"!

"Der Wohlfahrtseinrichtung (WE) fehlt anscheinend 1 Mio. Euro. Vorsitzender Trinkl und Stv. Karanz müssen ihre WK-Funktionen abgeben. Projekte von WE und Kammer müssen geprüft werden."

Wien (OTS) - "Laut uns vorliegenden Informationen haben sich bei
der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten Österreichs Verluste von rund einer Millionen Euro in der Bilanz 2011 angesammelt. Eigentlich ist die Wohlfahrtseinrichtung als Unterstützungsverein für die Trafikanten gedacht, nun droht vielleicht sogar der Insolvenzrichter", warnen Ernst Gehring, Mitglied des Fachverbands der Tabaktrafikanten und Bundesobmann des Verbandes der Tabaktrafikanten Österreichs, und RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "Die Führungsfunktionäre der Wohlfahrtseinrichtung, allen voran Bundesvorsitzender Peter Trinkl und Stellvertreterin Gabriele Karanz sollten mit sofortiger Wirkung auch ihre Funktionen in der Wirtschaftskammer zurücklegen."

Wirtschaftsbundmitglied Trinkl sei Bundesgremialobmann der Trafikanten, Wirtschaftsbündlerin Gabriele Karanz stellvertretende Bundesgremialobfrau und Landesgremialobfrau von Niederösterreich. Sie sollten sich nicht nur aus dem Bundesgremium und aus den Landesgremien "verabschieden", das gelte auch für im Rahmen der Monopolverwaltung und des Solidaritätsfonds wahrgenommenen Agenden, so Gehring und Amann. Gleichzeitig sollte es zu einer strikten Trennung zwischen den Agenden der Interessensvertretung und der Wohlfahrtseinrichtung kommen. "Eine Führung von Bundes- und Landesgremien in Personalunion mit einer Kammerfunktion ist unvereinbar", betonen Gehring und Amann. Sie verlangen auch, dass ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer und ein aus allen Fraktionen besetzter Untersuchungsausschuss in der Kammer all jene Projekte und ökonomischen Dispositionen überprüfen, die gemeinsam mit der Wohlfahrtseinrichtung getätigt worden seien. "Von Interesse wird dabei insbesondere sein, ob und wie Trinkl als langjähriger Finanzreferent der Wirtschaftskammer Niederösterreich agiert hat", so Gehring und Amann.

"Geht man von den uns bekannten Informationen aus, erlebt die Interessenvertretung der Trafikanten gerade einen "Wirtschaftsbund-Sumpf" der Sonderklasse. Angesammelt haben sich die Verluste der Wohlfahrtseinrichtung offensichtlich durch das "System Trinkl", das dieser über viele Jahre in Wohlfahrtseinrichtung und Wirtschaftskammer etabliert hat", so Gehring und Amann.

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