Tierschutzinitiative von VIER PFOTEN in der Ukraine geht in die Verlängerung

Bisherige Bilanz positiv: 5.000 Hunde kastriert, fünf Bären gerettet

Ukraine (OTS) - VIER PFOTEN setzt das Ende März 2012 begonnene, groß angelegte Tierschutzprojekt in der Ukraine fort. Das Team um Projektleiter Dr. Amir Khalil fokussiert dabei weiterhin auf die Kastration und medizinische Versorgung von Straßenhunden sowie die Rettung misshandelter Bären in Privathaltung.

Anlass der Tierschutzinitiative waren die systematischen Tötungen von Hunden in der Ukraine in der Vorbereitung auf die EURO 2012.

Insgesamt über 5.000 Hunde kastriert

Die bisherige Bilanz von VIER PFOTEN kann sich sehen lassen: In den Städten Kiew, Donetsk, Lemberg und Saporoschje haben Teams aus Tierärzten und Volontären schon mehr als 5.000 Streunerhunde in den mobilen Kliniken der Tierschutzorganisation kastriert und versorgt. Das Projekt stützt sich im Land auf eine breite Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Schulungen ukrainischer Tierärzte und Studenten sowie engagierte freiwillige Helfer. Um die Fortsetzung des Projektes und die Kooperation mit den meisten Behörden zu gewährleisten, gründete VIER PFOTEN eine offizielle Niederlassung in Kiew.

"Ich möchte allen, die uns bisher geholfen haben, für ihre wertvolle Unterstützung danken", sagt Dr. Amir Khalil. "Nicht nur Mitarbeiter und freiwillige Helfer haben Großartiges geleistet. Viele Menschen haben uns mit großzügigen Spenden wertvolle Unterstützung gegeben - ohne sie hätten wir niemals so viel vor Ort bewegen können. Auch sind die sehr positiven Reaktionen aus der Bevölkerung überwältigend".

In der Stadt Lemberg konnte VIER PFOTEN die Streuner-Initiative bereits erfolgreich beenden. Das Team nimmt dieser Tage die Arbeit in der Stadt Lutsk auf. Weitere Städte sollen folgen.

Die Tierschützer stoßen jedoch auch auf Widerstände: So verweigert die Stadt Kharkiw eine Zusammenarbeit gemäß den Bedingungen von VIER PFOTEN. Die Tierschutzorganisation kastriert nur in Städten, in denen ein sofortiges Verbot von Hundetötungen garantiert wird. In Kharkiw werden Streunerhunde nach wie vor getötet. Einem von VIER PFOTEN organisierten Protestaufruf folgten bisher schon mehr als 100.000 Menschen via Email und Protestkarten.

Fünf Bären aus katastrophalen Bedingungen gerettet

VIER PFOTEN konnte bereits fünf Braunbären aus grausamer Gefangenschaft befreien und sie in Sicherheit bringen. Das zuletzt gerettete Bärenbaby Nastia erlangte weltweite Aufmerksamkeit. VIER PFOTEN hatte aufgedeckt, dass der Zoo Lutsk Nastia der Mutter brutal entrissen und sie illegal an Tierhändler verkauft hatte.

In der Ukraine werden derzeit noch über 80 Tiere unter katastrophalen Bedingungen privat gehalten. Die Tierschutzorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den ukrainischen Behörden in den nächsten Jahren alle leidenden Bären zu befreien und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

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