Landjugend ermittelte beste Redner und Teams

Medaillenregen für Steiermark beim Bundesentscheid 4er-Cup und Reden

Wien (OTS) - "Beim Reden kommen d'Leut zamm." - Das und vieles
mehr bewies die Landjugend Österreich am vergangenen Wochenende von 12. bis 15.07. beim 53. Bundesentscheid Reden in Bramberg am Wildkogel in Salzburg, wo die sprachfreudigsten Talente Österreichs ermittelt wurden. Zusätzlich fand auch der Teamwettbewerb 4er-Cup statt, bei dem Wissen, Geschicklichkeit und Zusammenarbeit gefragt waren. Insgesamt reisten die besten, in Vorentscheiden ermittelten 114 TeilnehmerInnen aus acht Bundesländern und Südtirol an und beeindruckten Jury, MitstreiterInnen und unzählige weitere Fans durch sensationelle Leistungen. Den Schwerpunkt bildeten dabei die beiden Jahresthemen der Landjugend, Integration und Ressourcen der Welt. Der Bundessieg beim Teamwettbewerb 4er-Cup ging in die Steiermark. In den vier Kategorien des Redewettbewerbs gingen weitere zwei Goldmedaillen in die Steiermark und jeweils eine nach Niederösterreich und Südtirol.

Vereinte Landjugend-Power beim 4er-Cup

Eindrucksvolle Mannschaftsleistungen zeigten die TeilnehmerInnen beim 4er-Cup. Die Teams, bestehend aus jeweils zwei Burschen und zwei Mädchen, hatten gemeinsam mehrere Stationen zu unterschiedlichen Themenbereichen zu absolvieren und möglichst viele Punkte zu sammeln. Ob beim Erkennen von europäischen Länderhymnen, dem Action-Parcours oder Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen, die Jugendlichen begeisterten mit Wissen, Geschicklichkeit und Teamwork. Gold ging dabei an das steirische Team mit Andrea Arzberger, Julia Reitbauer, Christian Arzberger und Manuel Doppelhofer. Eines der beiden Teams aus Vorarlberg holte sich Silber. Bronze ging ins Burgenland.

Gold für Steiermark, Niederösterreich und Südtirol

In der Kategorie vorbereitete Rede Gruppe I (unter 18 Jahre) überzeugte Florian Wiedmer aus Südtirol die Jury mit seiner Rede zum Thema "Wenn nichts mehr geht, geht's noch einen Schritt weiter", Silber ging an die Steiermark und Bronze nach Salzburg.

Ausgefeilte Reden mit jeder Menge Witz, Gesellschaftskritik und Inhalt boten die TeilnehmerInnen der Kategorie vorbereitete Rede Gruppe II (über 18 Jahre). Der Sieg ging klar an die Niederösterreicherin Agnes Reinsperger mit ihrer Rede zum Thema "Mohr im Hemd, Zigeunerschnitzel & Co - Geht die österreichische Küche wegen Diskriminierung verloren?", der zweite Platz ging in die Steiermark und der dritte nach Vorarlberg.

Bei den Präsentationsreden ging die Goldmedaille in die Steiermark. Markus Cebul fesselte das Publikum mit seiner Ausführung des Themas "Geschickte Werbeindustrie oder gefährliche Manipulationsmaschinerie - was Werbung wirklich kann". Silber ging ebenfalls in die Steiermark, Bronze nach Oberösterreich.

Nach den spannenden Duellrunden in der Kategorie Spontanrede konnte sich der Steirer Günther Kollau klar gegen seine Konkurrenz durchsetzen. Der zweite Platz ging nach Südtirol, der dritte nach Niederösterreich.

Medaillenregen für die Steiermark

Der große Gewinner dieser Bundesentscheide war mit Sicherheit die Steiermark, die drei Gold- und drei Silbermedaillen erringen konnte. Doch auch die TeilnehmerInnen aus den anderen Bundesländern, die sich in den vorhergehenden Landesentscheiden gegen alle anderen durchgesetzt hatten, begeisterten mit hervorragenden Darbietungen.

Spaß und Herausforderungen für TeilnehmerInnen und Jury

Die Aufgabe für die Jury, die TeilnehmerInnen und Teilnehmer der Redewettbewerbe zu bewerten, war mit Sicherheit keine leichte. So galt es, sowohl Wirkung, Aufbau und Inhalt der Reden als auch Sprechtechnik, Schlagfertigkeit und Mimik zu bewerten. Bei der Spontanrede, der Königsdisziplin der Redewettbewerbe, gibt es nach zwei Vorrunden traditionellerweise ein spannendes KO-System. Dabei sprechen jeweils zwei RednerInnen nach einer Minute Vorbereitungszeit zu demselben Thema und duellieren sich um den Aufstieg ins Finale, bis der Sieger ermittelt worden ist.

Alle TeilnehmerInnen zeigten an diesem Wochenende hervorragende Leistungen und wurden von zahlreichen Fans unterstützt, die aus allen Bundesländern angereist waren. Krönender Abschluss dieses Wettbewerbs-Wochenendes war die Siegerehrung im Festzelt in Bramberg, wo alle Bundesländer gemeinsam feierten und ihre Gewinner fahnenschwingend auf den Schultern durch's Zelt trugen.

Die Landjugend Österreich ist mit rund 90.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation des ländlichen Raums. Ihr Fokus liegt in der Weiterbildung ihrer Mitglieder und in der aktiven Gestaltung des ländlichen Raums. Sie betreut u.a. den EU-weit anerkannten Lehrgang "aufZAQ", eine Ausbildung im jugend- und freizeitpädagogischen Bereich und bietet als einzige Stelle in Österreich landwirtschaftliche Fachpraktika im Ausland an. 2012 widmet sich die Landjugend im Speziellen den Themenschwerpunkten "Integration" und "Ressourcen der Welt".
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