Erfolgreicher Start der gratis Pneumokokken-Impfung

Wien (OTS) -

  • Neu seit 2012: Gratis Pneumokokken-Impfung für alle Kleinkinder
  • Pneumokokken können gefährliche Erkrankungen auslösen
  • Hohe Durchimpfungsrate bewirkt Herdenimmunität
  • Seit Beginn des Jahres bereits 60.000 Impfdosen abgerufen

Das Kinderimpfkonzept - eine Erfolgsgeschichte

Das Kinderimpfkonzept wurde im Jahr 1997 von Gesundheitsministerin Hostasch ins Leben gerufen, um allen in Österreich lebenden Kindern ohne zusätzliche Kosten für die Erziehungsberechtigten Zugang zu volksgesundheitlich wichtigen Impfungen zu ermöglichen. Die Erweiterung des Kinderimpfkonzeptes 2012 um die Impfungen gegen Meningokokken und Pneumokokken stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar.

Neu seit 2012 - Pneumokokkenimpfung für alle Kinder

Die Impfung gegen Pneumokokken steht für Risikokinder bereits seit 2004 kostenfrei zur Verfügung. Die Ausweitung dieses Programms auf alle Kinder trägt zur Erreichung einer Herdenimmunität gegen Pneumokokken bei. Dadurch können bei einer entsprechenden Durchimpfungsrate die Erkrankungen, die mit den im Impfstoff enthaltenen Stämmen assoziiert sind, stark zurückgedrängt werden. Pneumokokken können den Nasen- und Rachenraum der Menschen unbemerkt besiedeln, ohne dass diese daran erkranken müssen. Dennoch können die Träger der Bakterien Andere durch eine Tröpfcheninfektion (z.B. durch Niesen, Husten, Spucken) anstecken. Besonders gefährlich sind die sogenannten invasiven Pneumokokkenerkrankungen (IPE). Von einer invasiven Erkrankung spricht man, wenn Bakterien meist über das Blut normalerweise "sterile" Bereiche des Körpers infizieren. Zu den invasiven Pneumokokkenerkrankungen zählen z.B. die Bakteriämie, Sepsis, komplizierte Pneumonien und Meningitis. Diese Erkrankungen sind potenziell lebensbedrohlich und erfordern eine sofortige Antibiotikabehandlung, um langfristige Komplikationen zu verhindern. Allein im Jahr 2010 meldete die nationale Referenzzentrale 33 schwere invasive Pneumokokkenerkrankungen (IPE) bei unter 5-Jährigen.(1)

Pneumokokkenimpfprogramm hilft, Erkrankungsfälle zu verhindern

Der breite Einsatz des Pneumokokkenimpfstoffs soll helfen, die Zahl dieser schweren Erkrankungen zu minimieren. Darüber hinaus gibt es eine hohe Fallzahl weniger bedrohlicher Erkrankungen, die verhindert werden können. Dazu zählt vor allem auch die Mittelohrentzündung, die häufig durch Pneumokokken ausgelöst wird. Sie zählt zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter: 75% der Dreijährigen haben zumindest schon eine Mittelohrentzündung durchgemacht.(2)

Die Impfung gegen Pneumokokken ist laut österreichischem Impfplan 2012 für alle Säuglinge empfohlen und erfolgt nach einem 2+1 Impfschema im 3., 5., und 12. Monat.(3) Alle Kinder, die nach dem 1.9.2011 geboren sind - auch noch nicht geimpfte Kinder im 7. - 11. Lebensmonat - können von dem kostenlosen Impfprogramm profitieren. Die Kosten für das Kinderimpfkonzept werden von Bund, Ländern und Sozialversicherungen getragen.

Hohe Akzeptanz des Impfprogramms gegen Pneumokokken

Seit dem Start des Impfprogrammes wurden dieses Jahr bereits 60.000 Dosen des Pneumokokkenimpfstoffs ausgeliefert. Diese Abrufmenge zeugt von der guten Akzeptanz dieser Initiative unter Eltern und den durchführenden Ärzten.

Der 2012 im Kinderimpfprogramm verwendete konjugierte Pneumokokkenimpfstoff ist allgemein gut verträglich und wurde weltweit bereits millionenfach verabreicht.(4)

Referenzen:
1. Heuberger et. al; Nationale Referenzzentrale für Pneumokokken, Jahresbericht 2010
2. Arguedas A et al; International Journal of Pediatric Otorhinolaryngology 74 (2010) 1419-1424
3. Österreichischer Impfplan 2012, www.bmg.gv.at.
4. Prymula et al., Expert Rev. Vaccines 8(11), 1479-1500 (2009)

Weiterführende Informationen unter
http://www.ots.at/redirect/Kinderimpfkonzept

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