Schittenhelm: Ja zur Frauenqote im öffentlichen Bereich, Nein zur Quote in der Privatwirtschaft

ÖVP-Frauen unterstützen Linie von Wirtschaftsminister Mitterlehner

Wien, 16. Juli 2012 (ÖVP-PK) "Privaten Unternehmen darf von der Politik nicht vorgeschrieben werden, wie und mit wem Positionen besetzt werden. Der staatliche Einfluss auf private Unternehmen ist abzulehnen", sagt die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm ganz entschieden und unterstützt damit die Linie von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der sich gegen Frauenquoten in der Privatwirtschaft ausgesprochen hat.
Entscheidend sei für private Unternehmen die Rahmenbedingungen zu verbessern und Anreize zu schaffen, damit der berufliche Aufstieg von qualifizierten Frauen verbessert wird. ****

Schittenhelm ist es vielmehr wichtig, dass der öffentliche Bereich als positives Beispiel dient: "Wir fordern verstärkt im Bundesdienst und in staatsnahen Betrieben eine entsprechende Frauenquote." Die Selbstverpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils im Aufsichtsrat von staatlichen Betrieben ist ein erster Schritt und zeige bereits ihre Wirkung. "Dieser Bereich ist auch im Verantwortungsbereich der Beamtenministerin Heinisch-
Hosek. Daher sollte sie im öffentlichen Bereich weitere Maßnahmen setzen und sich dabei auf ihre Kernaufgabe konzentrieren statt den privaten Unternehmen etwas aufzuzwingen", schloss Schittenhelm.

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