Papst erläutert bei Besuch in Frascati "Jahr des Glaubens"

In Fürbitten bei der Messe auf der Piazza San Pietro wurde für Opfer der Krise in Italien gebetet, die auch viele Familien betrifft

Rom, 15.07.12 (KAP) Das im Herbst beginnenden weltkirchliche "Jahr des Glaubens" (2012/13), aber auch die aktuelle wirtschaftliche und soziale Krise in Italien, bildeten zentrale Themen der 30. inneritalienischen Reise von Papst Benedikt XVI. Sie führte ihn am Sonntag von Castel Gandolfo in die Bischofsstadt Frascati. Der letzte Papstbesuch in der Stadt, die durch ihre Weine bekannt ist, fand vor 32 Jahren statt.

In seiner Predigt bei der Messe auf der zentralen Piazza San Pietro hob Benedikt XVI. hervor, dass sich Evangelisierung nicht einfach auf ein Vortragen der christlichen Botschaft beschränken dürfe. Sie müsse stets auch Sorge für Kranke und Notleidende umfassen, so der Papst. Entscheidende Voraussetzung für eine Weitergabe des Glaubens sei eine sorgfältige Erziehung und Unterweisung.

"Es ist schön und begeisternd, zu sehen, dass wir auch nach 2.000 Jahren diesen erzieherischen Impuls Jesu noch weitertragen", sagte Benedikt XVI. Dies sei nicht nur die Aufgabe von Eltern und Pfarr-Leitungsverantwortlichen, sondern auch von Laien, die sich in katholischen Verbänden und Gemeinschaften oder außerhalb etablierter Vereine für die Gesellschaft engagierten.

Als Richtschnur für eine Weitergabe des Glaubens empfahl der Papst im "Jahr des Glaubens" die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und den vor 20 Jahren eingeführten Weltkatechismus. Hier finde sich ein "enormer Reichtum" für die Heranbildung neuer christlicher Generationen.

In den Fürbitten bei der Messe auf der Piazza San Pietro wurde für die Opfer der Krise in Italien gebetet, die auch viele Familien betrifft. Mehrere Tausend Menschen begrüßten den Papst, der nach seinem Eintreffen mit dem Papamobil durch die Stadt fuhr.

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