Alle neuen Parteien und Initiativen sollten gemeinsam zur Wahl antreten...

Bei der nächsten Wahl sollte es nur eine neue Liste geben: für direktere Demokratie und einen System-Neustart!

Wien (OTS) - Wir brauchen keine Revolution in Österreich; keine Leute, die etwas werden oder an die Macht kommen wollen; nicht noch mehr Ideologie... Stattdessen braucht es staatstragende Kräfte - aber auch einen frischen Wind: stärkere Gewaltenteilung, mehr demokratischen Wettbewerb, ein freieres Spiel der Kräfte; mehr Kontrolle und Transparenz.

Österreich ist ein Parteienparadies - die Parteien haben also gar kein Interesse, dass sich etwas ändert. Und die Bürger haben das Gefühl, ohnehin nichts mehr bewirken können. Ein Teufelskreis... Das Parlament ist von einer echten Volksvertretung immer mehr zu einer Parteienvertretung geworden. Die Bürger - als Wähler und Steuerzahler - müssten die Parteien also dazu zwingen, endlich das zu tun, von dem diese im Grunde ohnehin längst wissen, dass es richtig und notwendig wäre.

Wenn sich also immer mehr Bürger von den etablierten Parteien nicht mehr angemessen vertreten fühlen, müssen sie entweder selbst zur Wahl antreten - oder sich zumindest direkt geeignete Kandidaten suchen, von denen sie gerne vertreten werden möchten! (Dazu braucht es keineswegs immer bekannteste Promis und "Experten" - nur fähige und anständige Bürger, die bereit sind, auf einer gemeinsamen Liste zur Wahl anzutreten. Als persönliche Anwälte und Stellvertreter ihrer Wähler in einem echten Bürgerparlament.)

Zu diesem Zweck müsste man interne demokratische Vorwahlen abhalten - auch im Internet. Danach könnte ein Wahlkonvent stattfinden, bei dem die Kandidaten dann, direkt aus ihrer eigenen Mitte, die genaue Reihenfolge einer gemeinsamen Liste bestimmen. Wer mehr Unterstützer hat, sollte dabei auch entsprechend mehr Stimmrechte erhalten!

Und nach der Wahl könnte im Parlament ein "Klub ohne Zwang" gebildet werden. Also ein Parlamentsklub mit absolut freiem Mandat, ohne Klubzwang! So müssten alle Kandidaten nur nach bestem Wissen und Gewissen jeweils die Interessen ihrer eigenen Wähler vertreten.

Vor der Wahl sollten jedoch alle an einem Strang ziehen - und im gemeinsamen Interesse daher ihre ideologischen Differenzen weitestmöglich ausblenden! Dadurch würde auch ein deutliches Signal an die Wähler gesendet: für eine grundlegende Reform unseres Systems stellen wir unsere eigenen inhaltlich-ideologischen Differenzen hintan.

Der gemeinsame Nenner sollte lauten: Volk vor Partei, Bürgerinteressen vor Parteieninteressen, Eliten entflechten. Bessere Gewaltenteilung, demokratischer Wettbewerb, mehr Kontrolle und Transparenz...

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