FPÖ: Kunasek: Antidiskriminierungswahn hat Gipfel der Absurdität erreicht!

Bald auch Strafen für Hotels, die Mitarbeiter mit Englischkenntnissen suchen?

Wien (OTS) - "Man kann alles überstrapazieren." - So sieht der steirische FPÖ-Landesparteisekretär und Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek die aktuelle Diskussion über eine Stellenausschreibung in Graz. Eine Tankstellenpächterin hatte in einem Inserat nach personeller Verstärkung für ihre Tankstelle gesucht und darin "ausgezeichnete Deutschkenntnisse" verlangt. Die Konsequenz für sie:
eine Strafe der Stadt Graz wegen Verstoßes gegen das Gleichbehandlungsgebot.

Für Kunasek ist das eine Farce der Sonderklasse: "Will man den Wirtschaftstreibenden in Zukunft auch noch vorschreiben, nach welchen Kriterien sie ihr Personal auszusuchen haben? Schließlich hängt deren Existenz von ihrem Betrieb ab. Da wird es wohl legitim sein, die Mitarbeiter auch nach eigenen Vorstellungen und erforderlichen Kriterien aussuchen zu können!"

Noch dazu sei, so Kunasek, die Forderung nach Deutschkenntnissen für eine Stelle in Graz, bei der Kundenkontakt im Vordergrund steht, mit Sicherheit nichts Verwerfliches: "Die Unternehmerin hat in keiner Weise diskriminiert. Gerade im Verkauf muss es doch wohl zulässig sein, Deutschkenntnisse zu verlangen."

Kunasek wartet nun gespannt, ob die Stadt Graz weitere brisante Entscheidungen treffen wird: "Mit dieser Entscheidung hat der Antidiskriminierungswahn wohl den Gipfel der Absurdität erreicht. Ich bin gespannt, ob es jetzt auch Strafen für Tourismusbestriebe hageln wird. Die suchen ja häufig nach Mitarbeitern mit Englisch- oder Italienischkenntnissen."

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