"Medtec in Ireland" - Chance für österreichische Unternehmen

Großes Potenzial für Zulieferungen und Partnerschaften mit Herstellern in Irland - Neun der zehn weltgrößten Pharmafirmen sind in Irland mit Produktionsstätten tätig

Wien (OTS/PWK494) - Die Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter Dublin und in Kooperation mit dem Gesundheits-Cluster Oberösterreich eine "Zukunftsreise" für österreichische Unternehmen zum Thema "Medtec in Ireland" organisiert. Neben Firmenvertretern nehmen auch die Life Science Cluster Oberösterreich und Steiermark an der Reise teil.

"Mit einem Marktvolumen von vier Milliarden Euro und Exporten von 34 Milliarden Euro ist Irland ein sehr interessanter Markt für Pharmazeutika, Medizintechnik, Biotechnologie und Functional Food", berichtet Wilhelm Nest, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Dublin. Die Branche umfasst insgesamt rund 350 Firmen und 45.000 Beschäftigte. Neun der zehn weltgrößten Pharmafirmen und 15 der Topfirmen aus dem Bereich Medizintechnik sind in Irland mit Produktionsstätten tätig. Dazu kommt eine Vielzahl irischer Klein-und Mittelbetriebe. Nest: "Für österreichische Produzenten von medizintechnischen Geräten und Anbieter von Plattform- und Konvergenztechnologien besteht somit ein interessantes Potenzial für Lieferbeziehungen, Zulieferungen und Partnerschaften mit Herstellern in Irland." Die Veranstaltung führt die Teilnehmer unter anderem ins irische Zentrum für Medizintechnik nach Galway. Dort werden Boston Scientific, Covidien, Caragh Precision, NeoSurgical, Crospon und Aerogen sowie das National Centre for Biomedical Engineering Sciences der Universität Galway besucht. Diverse Networking Events ermöglichen den Delegationsteilnehmern Kontakte mit irischen Firmen und Behörden.

"Das Wachstum der irischen Wirtschaft hängt 2012 überwiegend von drei exportstarken Branchen ab", so Nest: Life Sciences, Nahrungsmittel/Getränke und ICT. Österreichs Lieferungen nach Irland, von denen ein Drittel auf Intermediates, Pharmazeutika und Medizintechnik entfällt, stiegen 2011 leicht auf 208 Mio. Euro und entwickeln sich auch zu Jahresbeginn 2012 sehr positiv. (BS)

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