FP-Herzog: Lage im Euro-Raum offenbar schlimmer als bekannt

Seriöses deutsches Institut hält massive Eingriffe in Eigentumsrechte für nötig

Wien (OTS/fpd) - "Die Situation im Euro-Raum muss wahrlich dramatisch sein", zeigt sich Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog bestürzt über die jüngste Idee des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Demnach soll der Besitz der Deutschen ab einer Summe von 250.000 Euro mit einer einmaligen Abgabe belastet werden. "Das stellt einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte dar", so Herzog, "und auf solche Ideen kommt man nur in schwersten Zwangslagen." Die Beruhigungspillen, welche die Bundesregierung und Nationalbank-Gouverneur Dr. Ewald Nowotny den Österreicherinnen und Österreichern laufend in trauter Einigkeit servieren, prägen zwar derzeit noch die öffentliche Meinung, entbehren aber offenbar jeder Grundlage.

Herzog fordert Aufklärung: "Es darf nicht sein, dass die wahre Lage im Euro-Raum nur in Brüssel und bei den Bilderbergern erörtert wird, die Bürger, die für die ganzen Rettungspakete bezahlen müssen, aber im Unklaren gelassen werden." Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass erst vor wenigen Tagen 180 Wirtschaftswissenschafter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eindringlich vor dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und seinen Folgen gewarnt haben. Herzog: "Die aktuellen Entwicklungen lassen auch für die noch gut aufgestellten Staaten wie Deutschland oder Österreich Schlimmstes befürchten und müssen verhindert werden." (Schluss)

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