JW-Roth: Barroso-Warnruf zu Pensionssystem betrifft auch Österreich

Brauchen tiefgehende Pensionsreform für mehr Generationengerechtigkeit

Wien (OTS/PWK490) - "EU-Kommissionspräsident Jose Manuel
Barroso hat völlig Recht, wenn er von der 'Zeitbombe Pensionssysteme' spricht. Diese droht nämlich, gewaltigen Schaden für die jüngeren Generationen in Europa und auch in Österreich anzurichten", kommentiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), die heutigen Aussagen des EU-Kommissionspräsidenten im Rahmen einer Veranstaltung in Brüssel.

Pensionsreform und Mitsprache der Jungen

Der Warnruf betrifft auch das heimische Pensionssystem. "Auf Österreich umgelegt, bedeutet das eine tiefgreifende Pensionsreform mit der Heranführung des tatsächlichen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter. Davon sind wir weit entfernt, da hilft auch kein Schönrechnen", betont Roth. Ebenso sieht der JW-Bundesvorsitzende die Notwendigkeit für mehr Mitsprache der jungen Generation. "Wenn es um das Pensionssystem geht, müssen mehr Junge mit am Tisch sitzen und Mitspracherecht haben. Nicht nur bei den Pensionsverhandlungen, sondern auch im Parlament. Denn am Ende sind es gerade die Jungen, die von den Entscheidungen und ihren Auswirkungen betroffen sein werden", so Roth.

"Schulden runter - Zukunft rauf"

Die Junge Wirtschaft hat die Aktion "Schulden runter - Zukunft rauf!" ins Leben gerufen, die im Juni dieses Jahres gestartet wurde. Mit dieser Kampagne wird der akute Handlungsbedarf im Bereich der Staatsverschuldung aufgezeigt, zu der auch die Kosten des Pensionssystems einen massiven Beitrag leisten.

Das 1. JW-Kampagnen-Kurzvideo zum Thema Schulden finden Sie unter www.youtube.com/watch?v=dR0u24JqV8s&feature=plcp, die Galerie der Unterstützer ist unter www.flickr.com/photos/jungewirtschaft abrufbar. (PM)

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