ORF III zu Klimts 150. mit John Malkovich als Klimt und einem Besuch in der Wiener Secession

Am 13. Juli im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Freitag, dem 13. Juli 2012, zu Klimts Todestag den hochkarätig besetzten und prächtig inszenierten Spielfilm "Klimt" mit John Malkovich und Veronica Ferres in den Hauptrollen. ORF-III-Museumskiebitz Karl Hohenlohe begibt sich in der Wiener Secession auf Augenhöhe mit Klimts "Beethovenfries", und Theaterlegenden von damals schließen den Abend mit der Komödie "Mädchen für alles".

Der Österreichische Film: "Klimt" (20.15 Uhr)

Wenn John Malkovich in der Rolle des Malers Gustav Klimt am Totenbett sein Leben Revue passieren lässt, stehen Erinnerungen an Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen, Frauen, Förderern und Feinden seiner Kunst im Mittelpunkt. Rückblickend scheint sein irdisches Dasein wie ein erotischer Reigen aus Leidenschaft, Sinnlichkeit, Ausdruckskraft und Aufbegehren gewesen zu sein. Der Film "Klimt" zeigt Ausschnitte aus Klimts Leben, wie der Künstler sie in seinen retrospektiven Halluzinationen produziert. Regisseur Raoul Ruiz ist es gelungen, das Seelenleben des Jugendstil-Künstlers zu visualisieren. Wirklichkeit, Traum und Wahn gehen dabei Hand in Hand. In den Hauptrollen überzeugen John Malkovich (Klimt), Veronica Ferres (Emilie Flöge), Saffron Burrows (Cleo), Stephen Dillane (Sekretär) und Nikolai Kinski (Schiele).

Aus dem Rahmen: "Wiener Secession - Gustav Klimt" (21.50 Uhr)

Als eines der bedeutendsten Werke des Jugendstils gilt Gustav Klimts "Beethovenfries", der als einziges Kunstwerk permanent in der Secession präsentiert wird. Inspiriert von Beethovens 9. Symphonie stellt der Bilderzyklus die Leiden der Menschheit und ihre Befreiung durch die schönen Künste dar. ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe betrachtet den Fries anlässlich des 150. Geburtstags von Gustav Klimt erstmals auf Augenhöhe, gemeinsam mit dem Künstler Gerwald Rockenschaub, der zum Jubiläum eine Betrachtungsplattform errichtet hat. Durch das Secessionsgebäude führt der Präsident der Künstlervereinigung, András Pálffy. "Aus dem Rahmen" gewährt zudem einen ersten Blick auf die nächste Ausstellung und deren Kuratorin, die französische Kunstexpertin Catherine David.

Theater & Fernsehlegenden: "Mädchen für alles" (22.25 Uhr)

Das Dienstmädchen Franzi scheint in Dr. Fürgartners Haus kein leichtes Leben zu führen. Hausherrin Lizzy ist hochmütig und verdächtigt Franzi des Diebstahls, da sie eine Brosche verlegt hat. Gemeinsam mit dem Hausherrn als unfreiwilligen Partner inszeniert das Dienstmädchen eine kleine Komödie: Sie schreibt ihm anonyme Briefe, die Dr. Fürgartner auf ein Abenteuer hoffen lassen. Die Geschichte fliegt auf und Franzi verliert ihren Posten. Als Dr. Fürgartner ein Jahr später seinen Chef als Gast erwartet, ist er erstaunt, welche Frau er an dessen Seite erkennen muss: Franzi. ORF III Kultur und Information zeigt mit "Mädchen für alles" eine unschlagbare Komödie von Hans Adler und Paul Frank unter der Regie von Herbert Wochinz. Für Lachmuskeltraining sorgen Fritz Holzer (Dr. Fürgartner), Hertha Fauland (Lizzy), Peter Uray (Herbert Gaspari), Edith Leyrer (Franzi), Mogens von Gadow (Wilhelm König) und Edith Picha (Marie).

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