Peter Mayer: Nur ein bewirtschafteter Wald erfüllt Anforderungen der Gesellschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Wald als Lebensraum und Lebensgrundlage, als Schutzzone, Klimastütze, Wasserspeicher und Energieproduzent erfüllt eine Vielzahl von Aufgaben, die in Zukunft eine noch größere Rolle spielen werden. Für ÖVP-Abg. Peter Mayer ist es daher wichtig, die multifunktionale Bewirtschaftung des Waldes zu erhalten. "Falsch verstandener Umweltschutz mit Flächenstilllegungen und extensiver Nutzung steht in Widerspruch zu den künftigen klimatischen, produktiven und energetischen Herausforderungen der Gesellschaft", warnt Mayer vor der geforderten großflächigen Außernutzungsstellung von Wäldern.

Die in Österreichs Wäldern geerntete Holzmenge ist Grundlage für eine Wertschöpfungskette mit einem Produktionswert von 12 Milliarden Euro und einem jährlichen Exportüberschuss von durchschnittlich 3,5 Milliarden Euro. Sie bietet 292.000 Menschen und 172.000 Betrieben Arbeit und Einkommen. "Durch die Ansiedelung in vorrangig strukturschwachen Gebieten werden Arbeitsplätze für tausende Menschen in ländlichen Regionen gesichert und damit ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung des ländlichen Raumes erbracht", betont der ÖVP-Abgeordnete.

Im Programm Ländliche Entwicklung werden Investitionen in die Bereitstellung von Transport, Aufbereitung, Trocknung und Lagerung von forstlicher Biomasse gefördert. "Diese Mittel müssen auch nach 2014 wieder bereit gestellt werden", pocht Mayer auf eine entsprechende Dotierung in der kommenden Finanzperiode.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Holz ist als Energieträger die wichtigste Wärmequelle der Österreicher. 40 Prozent der heimischen Haushalte setzen bei der Raumwärme auf den preisgünstigsten und sichersten Energieträger aus der Region - auf Holz. "Öl und Gas haben nicht nur wegen des hohen Preises, sondern auch wegen der unsicheren Versorgung aus weit entfernten Krisenregionen keine Zukunft am Wärmemarkt", verweist der ÖVP-Abgeordnete in diesem Zusammenhang auch auf die Klimaschutzziele, die nur mit der Verarbeitung von Holz erreicht werden können. Denn die Wichtigkeit von nachhaltig bewirtschafteten und nachwachsenden Rohstoffen wird in Zukunft noch weiter zunehmen. "Daher müssen wir diese effizient und innovativ nutzen", betont Mayer.

Österreichs Wald bedeckt derzeit fast die Hälfte der Landesfläche und befindet sich zu 82 Prozent in Privat- und zu 18 Prozent in öffentlichem Besitz. Laut Waldinventur gibt es 3,4 Milliarden Bäume und 65 verschiedene Baumarten in den heimischen Wäldern. "Die heimischen Waldbauern haben einen großen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität in Wirtschaftswäldern geleistet. Um den vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden, ist daher auch in Zukunft eine effiziente Bewirtschaftung des Waldes notwendig", so Mayer.
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