LR Dobernig: Würde es nach der SPÖ gehen, hätte Kärnten längst keine Anteile mehr an Kelag oder AHP!

Auch Grün-Abgeordneter Holub am falschen Dampfer

Klagenfurt (OTS) - Zu den Aussagen von Kärntens SPÖ-Chef Peter Kaiser, der bei dem aktuellen Verkauf von Kelag-Anteilen der Kärntner Energieholding (KEH) an RWE einen Ausverkauf der Heimat sieht und von einem schlechten Geschäft spricht, erklärt Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK), dass Kärnten unter SPÖ-Führung längst keine Anteile mehr an der Kelag oder der Verbund-Wasserkrafttochter AHP hätte.

Dobernig erinnert an das Jahr 2009. "Es war der ehemalige SPÖ-Vorsitzende und jetzige Klubobmann Rohr, der sich anlässlich der Hypo-Verhandlungen in Wien für das Verscherbeln des Kärntner Vermögens stark gemacht hat. Und SPÖ-Staatssekretär Schieder hat von Kärnten mehrfach massiv den Verkauf der Kelag-Beteiligung bzw. der Kelag-Anteile an der Verbund-Wasserkrafttochter AHP gefordert. Das wurde von den Freiheitlichen verhindert, unter SPÖ-Führung hätte Kärnten seine Beteiligungen längt verloren und keinerlei Einfluss mehr", so der Finanzreferent.

Hingegen gelinge es mit der aktuellen Transaktion, ohne die Aufgabe von Einfluss in der Kelag hundert Mio. Euro für die Schuldentilgung zu lukrieren und die Zinsbelastung massiv zu senken. "Eigenartig ist nur, dass genau jene Kräfte, die seit Jahren beklagen, dass Kärnten bereits sein letztes Familiensilber verscherbelt habe und pleite sei, nun am Lautesten vom Ausverkauf der Heimat reden. Offensichtlich haben wir doch noch enorme Vermögenswerte", erinnert Dobernig an die auch in Zukunft über die KEH bestehende Mehrheit an der Kelag, den 500 Mio. Euro schweren Zukunftsfonds oder über 20.000 Wohnungen der Kärntner Wohnbaugesellschaften.

Aber auch Grün-Abgeordneter Rolf Holub sei am falschen Dampfer, wenn er vom "deutschen Atomriesen" rede, der jetzt die Kelag übernimmt. "Offensichtlich hat Holub verschlafen, dass RWE schon seit dem Jahr 2001 an der Kelag beteiligt ist. Aber vor allem hat er keine Ahnung davon, dass der Kernenergie-Anteil bei RWE bereits deutlich unter zehn Prozent der Kraftwerkskapazität liegt, Tendenz weiter sinkend", so Dobernig. Bis 2022 erfolge der endgültige Ausstieg aus der Atomenergie.

Im Jahr 2008 wurde RWE Innogy gegründet, als Gesellschaft für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Konzern. "RWE investiert bereits jährlich rund 1 Mrd. Euro in den Bereich erneuerbare Energien und wird das auch in den kommenden Jahren fortsetzen", erklärt der Landesrat. 2009 wurde seitens RWE die Energieeffizienz GmbH gegründet, um Potentiale zur Strom- und Energieeinsparung im privaten Bereich aufzuzeigen und E-Mobilität voranzutreiben. In diesem Bereich gibt es eine enge Kooperation mit der Kelag.

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