FPÖ/AUF: Sparkurs an falscher Stelle wird zum Sicherheitsfiasko

Personaleinsparungen - Wachposten in der Justizanstalt Stein bleiben unbesetzt

Wien (OTS) - Während man genügend Geld zur Verfügung hat, um den Häftlingen in österreichischen Justizanstalten die Freizeit zu verschönern, greift das Justizministerium bei den Bediensteten zu drastischen Sparmaßnahmen. "Bei uns in der Justizanstalt Stein hat man zwei Nachtdienstposten eingespart. Ein gesamter Beobachtungsturm steht seither in der Nacht leer", beklagt Justizwachebeamter und AUF-Personalvertreter Roman Söllner.

"Das Ministerium gibt Geld dafür aus, dass die Häftlinge eine Freizeitbetreuung erhalten, wie sie sich so manche Familie in finanziell schwierigen Zeiten nur wünschen kann. Gleichzeitig wird beim Justizpersonal die Sparschraube angesetzt. Posten werden gestrichen und die Bediensteten fehlen reale Ansprüche auf Erholungszeiten. Unsere Jusitzwachebeamten werden dadurch regelrecht in ein "Burn Out" und in den Krankenstand gedrängt. Das muss ein Ende haben", so AUF-Zentraulausschussmitglied Siegfried König.

In dieselbe Kerbe schlägt der Freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Lausch: "Die Dienstposten-Streichung in Stein zeigt uns, dass das Ministerium an der falschen Stelle spart. Anstatt jeglichen Luxus für Häftlinge zu finanzieren, muss man endlich wieder hinsichtlich Sicherheit ansetzen und das Personal aufwerten."

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