FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Österreich ist Schlaraffenland für Pädophile

Widerliche Praktiken eines Lahrers bleiben ohne Konsequenzen - Gesetze gehören verschärft

Wien (OTS) - Wie die gestrige ORF-Sendung "Thema" eindrucksvoll bewies, ist Österreich noch immer ein Schlaraffenland für Pädophile. Der Bericht zeigte den Fall eines Lehrers, der vor laufender Kamera vor einem vermeintlichen elfjährigen Mädchen ejakulierte. "Dass dieser Lehrer nun nicht verfolgt werden darf, liegt an den österreichischen Gesetzen, da am anderen Ende kein wirkliches Kind, sondern nur die Lockvögel vom ORF saßen. Diese Gesetzeslücke ist untragbar und öffnet Verbrechern Tür und Tor", beklagt FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Sie kündigt für Herbst eine entsprechende Gesetzesinitiative an.

"Der Mord an den Kinderseelen muss endlich auch entsprechend geahndet werden. Auch der Strafrahmen muss der Schwere der Verbrechen angepasst werden, Überlastung und Burn-Out als Milderungsgründe sind völlig untragbar wie kürzlich im Fall eines Richters, der mit fünf Monaten bedingt davonkam", so Belakowitsch-Jenewein.

Die medienwirksame Reise der Innenministerin nach Thailand sei völlig verfehlt, solange die Gesetze im eigenen Land solchen Straftaten nicht wirkungsvoll begegnen würden. "Mikl-Leitner soll ihre Ferien in Thailand genießen, aber wenn sie wieder in Österreich ist, soll sie ihre Ministerkollegen Karl und Stöger an den runden Tisch holen, um eine Gesetzgebung im Sinne der Kinder endlich sicher zu stellen", fordert die FPÖ-Gesundheitssprecherin.

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