Schultes: In den nächsten zehn Jahren wieder kein durchgehender Ausbau der Strecke Wien-Bratislava in Aussicht

Erneute Verzögerung für den schon so lange geforderten und existenziell wichtigen Ausbau für die Region

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Schienenverkehr ist wesentlicher Bestandteil, um das Verkehrswachstum der Zukunft ökonomisch effizient und ökologisch verträglich sowie nachhaltig gestalten zu können. Deshalb sind Leistungsvermögen der Schienen und deren weitreichende Elektrifizierung in unserer Region unabdingbar. "Umso unverständlicher ist, dass der ÖBB-Rahmenplan 2012 bis 2017 den Ausbau des Marchegger Astes nur teilweise berücksichtigt und der so lange eingeforderte Ausbau (Wien-Bratislava) schon von Verkehrsminister Werner Faymann verschoben wurde und nun auch wieder von seiner Nachfolgerin Verkehrsministerin Bures in das nächste Jahrzehnt verschoben wird" so heute, Freitag, ÖVP-Abg. Hermann Schultes.

Diesbezüglich hat Schultes eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsministerin Bures gestellt. Der Marchegger Ast der Ostbahn soll für den leistungsfähigen Schnellbahn- und Regionalverkehr sowie für eine schnelle Städteverbindung Wien-Bratislava elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut werden. Derzeitiger Stand: die eingleisige Bahnstrecke ist auf österreichischer Seite nicht elektrifiziert, allerdings wird auf slowakischer Seite (Bhf. Devinska Nova Ves) zweigleisig und elektrifiziert gefahren. Die Baumaßnahmen sind derzeit nur für den Wiener Abschnitt im aktuellen Rahmenplan 2012 bis 2017 finanziert! "Dabei ist der Ausbau in der Region und für die Region in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung sowie für die pendelnde Bevölkerung existenziell und darf nicht schon wieder für die nächsten zehn Jahre auf die lange Bank gelegt werden!" schloss Schultes energisch.
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