Aktuelle Betrugsform im Internet: Gefälschte "Hilfe"-E-Mails aus dem Ausland

Pünktlich zur Urlaubszeit bedienen sich Internetbetrüger einer neuen Betrugsmasche: gefälschte E-Mails von Freunden aus dem Urlaub

wien (OTS) - "Ich bin in Madrid, Spanien und ich benötige deine Hilfe. Ich wurde überfallen und habe kein Geld ( )!" So oder so ähnlich versuchen Internetbetrüger derzeit mittels E-Mails Freunden und Bekannten Geld herauszulocken. Diese E-Mails werden von zuvor gehackten E-Mail-Accounts gesendet. Es wird dann ersucht, z.B. eine gefakte Telefonnummer (meist die "Hotelrezeption") anzurufen, um die Überweisungsdetails zu besprechen. Die Zahlungen sollen dann über Geld-Transfer-Anbieter erfolgen. Hier ist eine Nachvollziehbarkeit schwierig bzw. wird das Geld unter Verwendung eines gefälschten Ausweises abgeholt. Das Bundeskriminalamt warnt deshalb:
Verwenden Sie sichere Passwörter mit entsprechender Länge, Groß-, Klein-Schreibung und Sonderzeichen, damit die Täter die E-Mail-Accounts nicht hacken können!
Geben Sie keine Passwörter oder Zugangsdaten zu Ihren E-Mail-Accounts bekannt!
Überweisen Sie niemals Geldbeträge ohne Gegencheck: Versuchen Sie die betroffene Person persönlich zu erreichen!
Überweisen Sie Geld mittels Transferdiensten nur nach eingehender Überprüfung des Empfängers!

Verdächtige Sachverhalte im Internet können Sie jederzeit an die Internetmeldestelle im Bundeskriminalamt against-cybercrime@bmi.gv.at oder an jede andere Sicherheitsdienststelle melden.

Rückfragen & Kontakt:

Bundeskriminalamt
Mario Hejl, BSc
Pressesprecher
Tel.: +43(0)664 614 37 44
mario.hejl@bmi.gv.at
www.bundeskriminalamt.at

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