Psychologische Beratung vor Schönheitsoperation

Psychologen begrüßen neues Gesetz

Wien (OTS) - Mit der heute im Parlament beschlossenen Neuregelung von Schönheitsoperationen wird auch die Beratung von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren verpflichtend vorgeschrieben. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen begrüßt diesen wichtigen Schritt des Gesetzgebers, denn mit der Einbindung von PsychologInnen kann festgestellt werden, ob mögliche psychische Probleme Auslöser für den Operationswunsch sein könnten.

"Man muss vor allem jungen Menschen klar machen, dass mit einer so massiven Veränderung des Körpers nicht gleichzeitig psychische oder soziale Probleme gelöst werden", so Ulla Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes.

Jungen Mädchen und Frauen wird von den Medien und der Gesellschaft ein idealisiertes Bild von Schönheit vorgesetzt. Dabei gehen Individualität und Selbstwert verloren.

Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass es oft nicht bei einer Schönheitsoperation bleibt. Ziel der psychologischen Beratung ist daher auch, Menschen beim Finden von mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude zu begleiten.

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