Heimisches Erdgas stützt Österreichs Wirtschaft

Umweltfreundliches Erdgas sichert die Energieversorgung der österreichischen Industrie. Die heimische Förderung verringert die Importabhängigkeit und schafft Arbeitsplätze.

Wien/Sierning (OTS) - Die österreichische Erdgasproduktion ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. Rund ein Fünftel seines Bedarfs an Erdgas kann Österreich aus der Förderung im eigenen Land decken. "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Versorgung", sagt Mag. Michael Mock, Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas". Erdgas aus heimischer Förderung sichert zudem Arbeitsplätze. Mock: "Die Erdgas-Industrie alleine beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter."

Krisensichere Arbeitsplätze durch österreichisches Erdgas
In Österreich fördern die OMV und die Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft (RAG) Erdgas. Die RAG hat in den vergangenen zehn Jahren nachhaltig in ihre Betriebe, die Wiederbelebung der Erdölproduktion und in den Bau neuer Speicheranlagen investiert. Der Mitarbeiterstand hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt. "Damit haben wir nicht nur einen starken Beschäftigungsimpuls für den Zuliefersektor gesetzt, sondern auch krisensichere Dauerarbeitsplätze geschaffen", sagt DI Markus Mitteregger, Generaldirektor der RAG. Derzeit beschäftigt die RAG rund 400 Mitarbeiter direkt und weitere 500 indirekt. Der überwiegende Teil ist in Oberösterreich und Salzburg tätig.

Bedarf an Erdgas steigt - Österreich hat noch Vorräte
Im Inland wurden 2010 rund 1,7 Milliarden Kubikmeter gefördert. Die geologische Bundesanstalt für Erdgas geht davon aus, dass die österreichischen Erdgasreserven, die noch erschlossen werden können, rund 24,7 Milliarden Kubikmeter ausmachen. Nach heutigem Produktionsstand ist der Vorrat damit groß genug für 15 Jahresfördermengen.
Aus dem Ausland wurden rund 9,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas importiert. Fast die Hälfte davon stammt aus Russland. Auch mit Norwegen und anderen Ländern bestehen Lieferverträge.
Der Erdgasbedarf ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Abgabenmenge an Wirtschaft und Haushalte stieg von 8,5 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2006 auf 9,1 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2010.

Erdgas ist für die Industrie unverzichtbar
Erdgas ist eine unverzichtbare Säule der heimischen Energieversorgung. Die Lieferungen haben sich seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht.
Zu den größten Verbrauchern von Erdgas in Österreich gehören Kraftwerke und Heizwerke mit einem Anteil von rund 37 Prozent. Durch neue Gaskraftwerke wird die E-Wirtschaft ihren Verbrauch von Erdgas weiter steigern.
Etwa 38 Prozent beträgt der Anteil, den die Industrie und der produzierende Bereich benötigen. Rund 17 Prozent des Erdgases werden von Haushaltskunden und in der Landwirtschaft verwendet. Auf den Verkehr und sonstige Dienstleistungen entfallen acht Prozent.
In der Erdgas-Energiegesamtrechnung der Statistik Austria für Österreich liegt die Energieversorgung mit deutlichem Abstand an der Spitze. Große Mengen Erdgas werden auch bei der Herstellung von Papier und Pappe gebraucht sowie in der Erzeugung und Bearbeitung von Metall, in der chemischen Industrie und der Herstellung von Glas und Keramik.

Erdgasförderung stärkt die Region
Die leistungsstarken Industriebetriebe in Oberösterreich verlassen sich auf Erdgas. Für die Erzeugung von Stahl, Aluminium und Papier wird Energie punktgenau, rund um die Uhr und möglichst klimaschonend benötigt. Mock: "Das leistet kein anderer Energieträger so gut wie Erdgas."
Bei der Nutzung der Vorkommen im Inland sind nicht nur die kurzen Wege zu den Abnehmern ein Vorteil. Mitteregger: "Hier wissen wir genau, wo es herkommt. Erdgas wird von uns unter strengsten Umwelt-und Sicherheitsauflagen gefördert. Der unterirdische Transport ist umweltfreundlich, und wir können das Erdgas direkt in unserer Heimat einsetzen."

Über Erdgas:
Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Über die Initiative "Nichts leichter als Erdgas":
"Nichts leichter als Erdgas" ist eine Initiative des Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, welche die Vorteile des wertvollen Naturprodukts Erdgas noch bekannter machen will. Erdgas steckt voller umweltfreundlicher Energie, die eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigen Energiewende spielt. Das saubere und günstige Erdgas wird bereits von vielen Österreicherinnen und Österreichern zum Autofahren und zum Heizen verwendet. Der Rohstoff wird in Industrie und Gewerbe als zuverlässige und krisensichere Energiequelle geschätzt.

Über den Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen:
Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW bei den Themen Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung eine wichtige Stellung ein. Darüber hinaus kommt den im FGW vertretenen Branchen in Umweltschutz- und Klimafragen besondere Bedeutung zu. Mit der Bereitstellung der umweltfreundlichen Energieformen Erdgas, Biogas, Fernwärme und Fernkälte sind die FGW-Mitgliedsunternehmen dazu prädestiniert, eine Schlüsselposition bei der Bewältigung anstehender Probleme auf diesem Gebiet einzunehmen.

Rückfragehinweis:

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Mock
Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas"
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.erdgas.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FGG0001