- 05.07.2012, 18:44:50
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Schnittstelle (von Claudia Grabner)
Aussage 6. Juli 2012
Klagenfurt (OTS) - Der eine, ÖVP-Obmann Josef Martinz, \x{2588}würde
heute wieder so handeln\x{2588}. Und damit beim anderen, Steuerberater
Dietrich Birnbacher, auf Granit beißen. Zweiterer nämlich \x{2588}verflucht
den Tag des Angebots\x{2588}. Ob das auch jene sechs Millionen Euro
inkludiert, die er für seine Sechs-Seiten-Expertise zum Hypo-Verkauf
lukrierte, ist nicht überliefert. Dieser Tage stehen beide,
Auftraggeber wie Auftragnehmer, vor Gericht - und ringen mit und nach
Worten. Worte, die ein bisschen erinnern ans Monopoly. An dieses
Spiel, bei dem man sich mit Papiergeld Luxusschlösser kauft ...
Jedenfalls gibt Herr Birnbacher zu Protokoll, er hätte die Sache -
für ihn im Übrigen summa summarum nur drei Wochen Beschäftigung,
konkret zwischen 23. April und 16. Mai 2007 - \x{2588}auch für zwei oder 2,5
Millionen Euro gemacht\x{2588}. An anderer Stelle lässt er wissen, dass er
auch \x{2588}ein unangemessen hohes Honorar nicht hinterfragt hätte\x{2588}. Womit
wir wieder einmal am Dreh- und Angelpunkt wären: an der \x{2588}verflixten\x{2588}
Schnittstelle von Moral und Recht.
Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
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Tel.: 0463/512000-502
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