Fuhrmann: Der Schutz geistigen Eigentums ist kein Eingriff in Persönlichkeitsrechte

ÖVP-Kultursprecherin bedauert ACTA-Ablehnung durch das EU-Parlament

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Schutz geistigen Eigentums und damit
dessen Produktion und Vermarktung ist wichtig, und dazu braucht man auch internationale Standards, bedauerte heute, Mittwoch, ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann die Ablehnung von ACTA durch das EU-Parlament. "Freiheit ist in diesem Sektor wichtig, darf aber nicht mit dem Schutz der Anonymität von gewerbsmäßigen Rechtsbrechern verwechselt werden. Die Verletzung von fremden Eigentumsrechten darf nicht unbehelligt erfolgen können", so Fuhrmann weiter.

Täglich werden geistige Eigentumsrechte in den Bereichen Musik, Film oder Literatur verletzt - oftmals zum Schaden für Kreativschaffende und die Wirtschaft. Die große Teilnehmerzahl an einer Enquete des ÖVP-Parlamentsklubs am 26. April 2012 zum Thema "Schutz geistigen Eigentums" habe gezeigt, "von welch aktuellem Interesse die damit im Zusammenhang stehenden Fragen für die Branche, die Produzenten und Nutzer sind", hob Fuhrmann hervor.

"ACTA war vor allem als Schutz für die Urheber geistigen Eigentums gedacht, dass bei Missbrauch von Eigentum dem Hersteller, dem Urheber diese Kosten abgegolten werden müssen. Die Ablehnung ändert nichts daran, sondern macht noch deutlicher, dass unsere moderne Gesellschaft Lösungen in der Frage erfordert", schloss die ÖVP-Kultursprecherin.
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