Nationalrat - Matznetter: Europäischen Nachbarstaaten Hilfe zukommen zu lassen, ist zivilisatorisch richtiges Verhalten

ESM und Fiskalpakt geeignete Mittel, um für mehr Wachstum und Beschäftigung zu sorgen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter
sprach sich heute, Mittwoch, im Nationalrat für ein starkes, gemeinsames Europa aus und lobte die zahlreichen Helfer, die nach den schweren Unwettern der letzten Tage großen Einsatz für ihre Mitmenschen gezeigt haben. "Der Einsatz von Menschen für ihre Nachbarn, wie man tagtäglich bei der Feuerwehr beobachten kann, ist ein gutes Beispiel für zivilisatorisch richtiges Verhalten", erklärte Matznetter. Dieses Verhalten muss auch als Vorbild für Europa dienen, denn die Auswirkungen der Finanzkrise können nur gemeinsam gelöst werden. "ESM und Fiskalpakt sind daher geeignete Mittel um europäische Länder wirtschaftlich zu unterstützen, weitere Krisen zu verhindern und gleichzeitig für mehr Wachstum und Beschäftigung zu sorgen", so Matznetter. ****

Als "schäbig" und "verantwortungslos" bezeichnete Matznetter deshalb das Verhalten von FPÖ und BZÖ, die den europäischen Nachbarstaaten keine Hilfe zukommen lassen wollen. "Sie stellen das genaue Gegenteil dar", so der SPÖ-Wirtschaftssprecher. Zugleich bedeutet die Ablehnung des Fiskalpakts auch gegen Maßnahmen und Mechanismen einzutreten, die zukünftige Krisen verhindern können.

Die Bundesregierung betreibt eine Politik die vorausschauend agiert und alles versucht, um Europa aus der Krise zu führen. "Wir müssen deshalb eine Feuerwehr für Europa installieren, um allen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig durch Wachstumsinitiativen für wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen", betonte Matznetter. (Schluss) mis/sv

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