Siegfried Nagl (ÖVP): "Zehn Jahre sind für einen Politiker genug."

Der Grazer Bürgermeister ist gegen Sesselkleber in der Politik

Wien (OTS) - Der Grazer ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl macht in der morgen erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift NEWS einen drastischen Vorschlag zur Demokratiereform. Politiker sollen sich nach zwei Perioden aus ihrem Amt verabschieden müssen. Nagl: "In den Parteien kommt es immer erst im Konkursfall, also wenn man Wahlen verliert, zu Erneuerung. Ich sage, zehn Jahre sind für einen Politiker genug. Wer solange in einem Regierungsamt, im Parlament oder im Gemeinderat war, soll gehen oder auf eine andere Ebene wechseln müssen."

Nagl selbst kandidiert - mangels einer solchen Regelung - nächstes Jahr für eine dritte Amtsperiode und sagt selbstkritisch: "Ich frage mich, wieviel Innovation gibt es nach zehn Jahren noch? Erfahrung ja, aber Innovation?"

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