"Eco" am 5. Juli: Teure Kriseninstrumente - So zahlen wir für Fiskalpakt und Co.

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 5. Juli 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Teure Kriseninstrumente - So zahlen wir für Fiskalpakt und Co.

Eurorettung, wer kennt sich da noch aus? Wieder ein EU-Gipfel, bei dem die Rettung unserer Währung im Mittelpunkt gestanden ist. Und zur Bekämpfung der Krise sind neue Instrumentarien erfunden, bestehende abgeändert worden. Im Arsenal der Eurorettung stehen mittlerweile eine ganze Menge Hilfskonstruktionen zur Verfügung - oder zur Diskussion. Auch Kenner des Finanzmarktes verlieren langsam die Übersicht. Europäische Bankenaufsicht, EFSF, ESM, Fiskalpakt, Schuldentilgungsfonds und Eurobonds gelten als - vielfach auch hart kritisierte - Wege aus der Schuldenkrise. "Eco" zeigt, was diese Kriseninstrumente können und vor allem was uns das alles kosten könnte. Bericht: Hans Wu.

Cash oder Crash - Die wirklichen Hintergründe des spanischen Milliardendebakels

Fußball top, Finanzen Flop. Der Sieg bei der Fußballeuropameisterschaft wird die Spanier nicht lange bei Laune halten. Die Banken wanken und haben kein Geld mehr für Kredite. Die künstlich aufgeblasene Bauwirtschaft ist zusammengebrochen, die Immobilienpreise verfallen. Der Staat muss für seine Anleihen immer höhere Zinsen bezahlen. Die Bevölkerung leidet unter Arbeitslosigkeit, hohen Privatschulden und drastischen Sparmaßnahmen. Mangels Liquidität droht auch den gesunden Unternehmen ein Wachstumsknick. Nun soll ein Notprogramm wieder frisches Geld in das marode Bankensystem pumpen. Aber werden die 100 Milliarden ausreichen, um den stockenden iberischen Wirtschaftsmotor wieder in Gang zu bringen? "Eco" hat sich in Spanien umgesehen und ein gespaltenes Land vorgefunden. Es besitzt einerseits moderne Infrastruktur, neue Straßen, nagelneue Flughäfen, qualifizierte Universitäten, gut ausgebildete Menschen und eine wettbewerbsstarke Exportindustrie. Anderseits steht es am Rande des Ruins. Und den hat es vor allem selbst verschuldet: durch unfähige Politiker, die schon viel früher gegensteuern hätten müssen, durch skrupellose Banken, die Kredite geradezu verschleuderten, und durch eine allgemeine Gier nach schnellen Spekulationsgewinnen, die in den vergangenen 15 Jahren weite Teile der spanischen Bevölkerung befallen hat. "Eco" informiert über die wahren Hintergründe des spanischen Milliardendebakels. Bericht: Hans Hrabal.

Schwimmen vor der Haustür: Pool-Trends vom Selbstbau bis zum neuartigen Biotop

Badespaß zu Hause - in lebendigem Wasser. Das ist der Traum, den sich Tausende Österreicher auch heuer verwirklichen. Mit herkömmlichen Systemen aus dem Baumarkt, mit Chlor als Hilfsmittel, oder mit aufwendigeren Naturpools - wobei die künstlich angelegten Badeteiche heute anders aussehen als früher. Das urige Biotop aus der Frühzeit des Natur-Schwimmens, wo Schilfgürtel und Wasserpflanzen die Reinigung des Wassers besorgen, ist weiterentwickelt worden. Führend ist eine Österreicherin, die Systeme ganz ohne technische Hilfsmittel und ohne jeden Energieeinsatz baut. Sie bietet auch Selbstbau-Workshops an. Und auch der Pionier des "Biotop"-Baus ist zu einem neuen System übergegangen, bei dem man nicht mehr gemeinsam mit den Fröschen schwimmen muss. Das Geschäft boomt und hat den Österreicher über die "Financial Times" sogar international ins Rampenlicht geholt. In seinem "Living Pool" ist das Wasser lebendig, jetzt aber durch eine patentierte Filtermethode. Und zur Energieversorgung gibt es neuerdings ein Solarsystem. "Eco" gibt einen Überblick über die beliebtesten Systeme und vergleicht auch deren Betriebskosten. Bericht: Ingrid Greisenegger.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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