VBDO: Gewerkschaft gegen Gesetz zu medizinischen Assistenzberufen

St. Pölten (OTS) - 04. Juli, 2012
Die vom Verband für Radiologie-Technologinnen Österreichs via GÖD geäußerten Bedenken gegen die Durchführung von CT- und MRT-Untersuchungen durch Angehörige der Medizinischen Assistenzberufe sind ein Lehrbeispiel, wie man mit Halbwahrheiten seine Pfründe schützen will.

Tatsache ist, dass gerade CT und MRT-Untersuchungen weitgehend standardisiert in jedem Institut erfolgen.
Die Gerätehersteller tragen dem schon lange Rechnung, indem sie für die verschiedenen Untersuchungen programmierbare Fixtasten bei beiden Geräten vorsehen, so dass mit einem Knopfdruck mehrere verschiedene Untersuchungsschritte automatisch hintereinander ablaufen können. Welches Programm gestartet wird, legt vor der Untersuchung die/der Radiologin/Radiologe fest.

Ein weiteres Gegenargument ist, dass seit Jahrzehnten MTFs diese Untersuchungen durchführen und es noch zu keiner nachgewiesenen Schädigung eines Patienten gekommen ist.

Die alleinige Anstellung von RTs ist schon auf Grund der beschränkten Anzahl an AbsolventInnen der RT-Akademien nicht möglich, da diese den Bedarf am Markt nicht abdecken.

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