LH Dörfler: Volle Souveränität des Kosovo ist wichtig

Kärntens Investitionen werden zum richtigen Zeitpunkt getätigt - Auch andere Kärntner Wirtschaftszweige werden Potential in Südosteuropa erkennen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Für Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der in der vergangenen Woche mit einer Wirtschaftsdelegation der Kelag den Kosovo besuchte, ist die Erreichung der Souveränität des Kosovo eine wichtige Errungenschaft für den jungen Staat. "Wie sich zeigt, finden die Kärntner Investitionsbemühungen im Kosovo genau zum richtigen Zeitpunkt statt. Es ist erfreulich, dass unser Besuch im Kosovo und der Spatenstich für die Kelag-Kraftwerkskette in Decan im West-Kosovo quasi zeitgleich mit dem Einstieg der Souveränität einhergeht", teilte heute, Dienstag, der Landeshauptmann mit. Mit der Zuerkennung der vollen Souveränität könne der Staat, der wie Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina aus Ex-Jugoslawien entstanden sei, nun auch auf europäischem Niveau seine Geschicke lenken.

Kärnten habe durch seine Friedensmission der KFOR Soldaten, denen traditionell eine große Anzahl von Kärntnern angehört, und durch das jahrelange Engagement von Schwester Johanna, die mit Hilfe des Landes Kärnten und vieler privater Spender mit ihren Sozial- und Bildungsprojekten den Kosovo sehr beim Wiederaufbau geholfen hat, den Boden für die guten Beziehungen zwischen Kärnten und dem Kosovo aufbereitet.

An die in der vergangenen Woche geknüpften Kontakte wird bereits in den Herbst- und Wintermonaten angeknüpft werden. So ist ein Besuch des kosovarischen Premierministers Hasim Thaci in Kärnten geplant, bei dem Dörfler die Gelegenheit nutzen will, die Beziehungen zum Kosovo weiter auszubauen.

"Die außenpolitischen Bemühungen Kärntens im südosteuropäischen Raum, sei es in Bosnien-Herzegowina, in Slowenien, in Kroatien oder jetzt im Kosovo, führen Schritt für Schritt zum Erfolg", betonte der Landeshauptmann. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass er davon ausgehe, dass in naher Zukunft auch andere Wirtschaftsbereiche dem Beispiel Kelag folgen und Südosteuropa als zukunftsträchtigen Wirtschaftsraum entdecken werden.
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