Kampagne "sichere Straßen" ein Erfolg!

Bereits über 10.000 Personen aus der gesamten Steiermark unterstützen die Kampagne

Graz (OTS) - (GBH/ÖGB) Alle steirischen Regionen haben ein Recht auf sichere Straßen und Brücken. Die Problematik wurde in der Bevölkerung thematisiert und ist angekommen. Mit bis dato über 10.000 Unterstützern wurden die Erwartungen der Initiatoren der Kampagne erfüllt. Unzählige Fotos und Berichte über die schlechten Straßenzustände wurden von Betroffenen aus der ganzen Steiermark übermittelt. Bei einigen Beispielen herrschen Zustände "wie am Balkan".++++

Jetzt geht es an s Eingemachte! Damit sich die Situation in den nächsten Jahren nicht noch weiter verschlechtert, starten die Bau-Sozialpartner schon jetzt mit den Gesprächen bezüglich einer ausreichenden Finanzierung für 2013 und 2014. Alle Unterstützungserklärungen der Aktion werden an die Verantwortlichen im Land, verbunden mit der Forderung, genügend Mitteln für die Sicherheit auf unseren Straßen und Brücken zu budgetieren, übergeben. Eine Terminanfrage wurde bereits an LH Franz Voves und seinen Vize Hermann Schützenhöfer übermittelt. Die Terminkoordination dazu findet derzeit statt.

BM Ing. Gerhard Grassegger, Vorsitzender Bauindustrie: "Wir werden keine Möglichkeiten auslassen, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass es so nicht weiter gehen kann! Wenn hier zukünftig die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden, explodieren die Sanierungskosten oder Straßen bzw. Brücken müssen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Neben der Gefährdung von tausenden Jobs in der Bauwirtschaft spielen die Verantwortlichen hier auch mit der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Angefangen bei den Autofahrern, über Moped- und Radfahrer bis hin zu den Fußgängern -sprich auch Müttern mit Ihren Kindern in Kinderwagen."

Ing. Michael Stvarnik, Innungsmeister-Stv. Baugewerbe ergänzt:
"Sparen ja, aber sinnvoll! Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist die Lebensader unserer steirischen Regionen. Der Sparstift soll keinesfalls zu Lasten unserer bestehenden Infrastruktur, die für die Wirtschaft und das kommunale Leben essentiell ist, angesetzt werden. Das wäre ja so, wie wenn ein Hausbesitzer bei kaputten Dachziegeln so lange warten würde, bis die Nässe das ganz Haus erfasst hat, anstatt - wesentlich günstiger - einfach gleich die Dachziegeln auszutauschen. Das müssen auch die Verantwortlichen im Land endlich verstehen."

Christian Supper, Landesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz, geht einen Schritt weiter Richtung Bürgermeister: "Auch die Gemeindestraßen sind in einem schlechten Zustand. Wir werden in den nächsten Wochen alle Bürgermeister kontaktieren und versuchen, die Gemeinden ins Boot zu holen! Eine gemeinsame Forderung ans Land wird dabei sein: Wir brauchen eine ausreichend dotierte zweckgebundene Bedarfszuweisung für die Co-Finanzierung zur dringend notwendigen Sanierung der steirischen Gemeindestraßen."

Bau-Holz Chef Josef Muchitsch abschließend: "Wir werden es nicht zulassen, dass uns unsere steirischen Straßen unter unseren Füßen wegbrechen! Immerhin sprechen wir von 5.000 Kilometer Landestraßen, 25.000 Kilometer Gemeindestraßen und 1.200 sanierungsnotwendigen Brücken. Fakt ist: Dabei geht es nicht nur um Beschäftigung in der Bauwirtschaft, sondern vor allem um die Sicherheit und um die hohen Folgekosten bei einer späteren Sanierung! Eine rechtzeitige Straßensanierung ist deshalb eine Triple-Win-Situation für die Bevölkerung, das Land Steiermark und die Wirtschaft!"

Service: Ein Bild von der heutigen Pressekonferenz steht auf www.bau-holz.at zum Download bereit.

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GBH-Presse, Thomas Trabi MA, 0664/614 55 17, presse@gbh.at, www.sichere-strassen.at

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