Wiener Rettung: Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Hitzewelle führen zu einer erhöhten Anzahl von Einsätzen

Wien (OTS) - Aufgrund der hohen Temperaturen der letzten Tage verzeichnet die Wiener Rettung eine signifikant höhere Anzahl von Einsätzen bei Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Für viele unbekannt, gerade bei den aktuell hohen Temperaturen können Gasthermen das gefährliche und völlig farb- und geruchlose giftige Gas ausstoßen. Die Anzeichen einer Vergiftung sind insbesondere im Anfangsstadium völlig unspezifisch. Sie können von Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel und Benommenheit, bis hin zu Brechreiz, Brustschmerzen oder auch Verwirrtheit reichen.

"Kohlenmonoxid kann je nach Konzentration und Dauer der Einwirkzeit tödlich sein. Langanhaltende Spätfolgen für die Patientinnen und Patienten sind nicht auszuschließen", warnt der Leiter der Wiener Rettung, Dr. Rainer Gottwald. "Schuld daran ist ein durch die hohen Außentemperaturen ausgelöster Niederdruck. Dadurch ist ein Abziehen des Gases nicht möglich und es strömt zurück in die Wohnung. Ausreichende Belüftung ist auch bei Hitze unbedingt notwendig", so Gottwald weiter.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Rettung ist es bei Rettungseinsätzen entscheidend, die Gefahr rasch zu erkennen, um sofort notfallmedizinischen Maßnahmen einleiten zu können. Jedes Rettungsteam ist daher mit einem Kohlenmonoxid-Warngerät ausgestattet. Durch ein Scannen der Umgebungsluft wird bei geringen Mengen ein akustisches und optisches Alarmsignal abgegeben.

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