LR Schwarz: Jugendarbeitslosigkeit bei 15- bis 19-Jährigen weiter rückläufig

Lehre und Gesundheitsberufe als Chance für junge Menschen am Arbeitsmarkt

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Trotz des Anstiegs der Gesamt-Arbeitslosigkeit von 8,1Prozent im Juni 2012 gibt es einige Signale am NÖ Arbeitsmarkt, die mich positiv stimmen: Die Zahl der unselbständig Beschäftigten steigt weiter an. So waren allein im Juni um rund 6.000 Menschen in NÖ mehr in Beschäftigung als noch vor einem Jahr. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist weiter rückläufig (-1,7 Prozent). Und ganz besonders freut mich, dass die Jugendarbeitslosigkeit bei den 15- bis 19-Jährigen mit -5,0 Prozent erneut rückläufig ist", erklärt die für den Arbeitsmarkt zuständige VP-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

"Gerade jetzt zu Schulschluss, wenn sich viele Jugendliche zum ersten Mal mit ihren Möglichkeiten am Arbeitsmarkt befassen, ist das eine besonders positive Nachricht. Denn der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit in der Altersklasse der Schulabgänger und die steigenden Beschäftigungszahlen zeigen, dass die Wirtschaft durchaus bereit ist jungen Menschen die Chance zu geben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Positiv eingestellte, motivierte junge Menschen können unter mehr als 200 Lehrberufen wählen. Und in der Branche der Gesundheits- und Sozialberufe wird jeder sozial engagierte, kommunikative junge Mensch mit offenen Armen empfangen", sieht Schwarz eine Menge Chancen für die nunmehrigen Schulabgänger.

Insgesamt waren in Niederösterreich im Juni 2012 37.889 Menschen ohne Arbeit, um 2.843 oder 8,1 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. "Eine erste Analyse des NÖ Arbeitsmarktes im Juni zeigt:
Während sich Jugendliche derzeit leicht tun, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, haben es ältere Arbeitnehmer schwerer im Arbeitsprozess zu bleiben. Bei den Menschen über 50 Jahren beträgt die Steigerung der Arbeitslosigkeit allein in NÖ +14,8 Prozent. Die Erklärung ist relativ leicht: Der Bund hat für diese Menschen im Arbeitsprozess das Abgehen in die Frühpension erschwert, es aber gleichzeitig verabsäumt, Anreize für die Wirtschaft zu schaffen, ältere Arbeitnehmer und deren Wissen in den Betrieben zu halten. Das spiegelt sich nun in überdurchschnittlichen Arbeitslosensteigerungen im Alterssegment 50+ wieder. Hier sehe ich dringenden Handlungsbedarf. Ich begrüße daher die Ankündigung von Sozialminister Hundstorfer sehr, dass er einen Schwerpunkt auf die Chancenausweitung für ältere Arbeitnehmer legen möchte. Es müssen aber rasch konkrete Maßnahmen und Taten folgen", kritisiert Schwarz.

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