Erwin Pröll: "Unsere Bauern stehen für Verlässlichkeit"

Bestbesuchter Bauerntag auf Agrarmesse in Wieselburg - Landeshauptmann beglückwünscht NÖ Bauernbund zur Leistungskampagne und attackiert heftig SPÖ und FPÖ

Wieselburg/St. Pölten (OTS) - Hervorragender Besuch des 2. Bauerntags im Rahmen der Wieselburger Agrarmesse am vergangenen Samstag. Knapp 1300 Bäuerinnen und Bauern aus allen Landesvierteln sind trotz heißen Wetters der Einladung von NÖ Bauernbundobmann Hermann Schultes und Direktorin Klaudia Tanner zum Bauerntag gefolgt.

Als Ehrengast der Veranstaltung hob Landeshauptmann Erwin Pröll die Leistungen der Landwirte für die Gesellschaft hervor. "Bauern und Bauernbund stehen für Verlässlichkeit im Land", betonte der Landeshauptmann. Die Bauern repräsentierten ein Stück Heimat, der NÖ Bauernbund sei Säule innerhalb der niederösterreichischen Volkspartei und ein Schutzwall für unsere Bauern und unser Land. "Ohne Bauern keine Vergangenheit, ohne Bauern keine Zukunft", sagte Pröll, der Schultes und Tanner zur Kampagne im heurigen Frühjahr beglückwünschte, die diese Leistungen der Landwirte entsprechend herausstrich.

Die Bauern stünden für Werte in unserer Gesellschaft, Werte die immer mehr ins Wanken gerieten. Konkret sprach Pröll christliche Werte und die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft an. Bei vielen stünde der Herrgott nur noch für Taufe, Firmung und Hochzeit. Dies bereite ihm große Sorgen, ebenso der zunehmende Verlust von Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt, Werte für die ebenfalls die Bauern stehen. Allgemein drohe die Gesellschaft durch die Egoismen einzelner auseinander zu driften. Hier gehe es aber um Werte, die seit Jahrtausenden bestünden und noch weitere Jahrtausende bestehen werden.

Pröll kam auch auf Anstand und Moral in der Politik zu sprechen. "Wer zwischen Dein und Mein nicht unterscheiden könne, hat in der Politik nichts verloren", sprach Pröll klare Worte.

Die Bauern bräuchten verlässliche Partner für ihre Arbeit. In diesem Zusammenhang attackierte der Landeshauptmann heftig SPÖ und Arbeiterkammer, die einen Klassenkampf gegen die Bauern betrieben. Ohne ihn namentlich zu nennen, griff Pröll auch SP-Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Leitner scharf an "Man könne sich nicht Unwetterschäden ansehen und dann locker auf einen Kaffee gehen", sagte Pröll, "wir brauchen in der Landesregierung keine Frühstücksdirektoren, sondern Leute, die sich Tag und Nacht um die betroffenen Bürger kümmern". Das Land Niederösterreich werde jedenfalls die Bauern nicht im Stich lassen. Und zu ätzenden Bemerkungen des politische Gegners bemerkte Pröll: "Neid ist mit tausendmal lieber als Mitleid."

In dieselbe Kerbe stieß auch Agrarlandesrat Stephan Pernkopf. Die Arbeiterkammer agiere nur als Speerspitze der SPÖ. Und Bundeskanzler Faymann vershe bei Bauernhof und Bahnhof. "Mir sind Mähdrescher allemal lieber als Phrasendrescher", so Pernkopf, der konstruktive Vorschläge von Seiten der SPÖ und FPÖ vermisse. "Das sind keine Bauernvertreter, sondern Bauernverräter", schloß der Agrarlandesrat.

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