Neues Ökostromgesetz tritt mit 1. Juli in Kraft

LR Pernkopf: Ökostrom sichert nachhaltig leistbare Strompreise

St. Pölten (OTS/NÖI) - Mit 1. Juli tritt das Ökostromgesetz 2012 in Kraft. Damit erhöht sich das jährliche Fördervolumen von 21 auf 50 Millionen Euro. "Es ist sichergestellt, dass heuer in Niederösterreich zusätzlich 200 größere Photovoltaik-Projekte und 30 Windkraft-Projekte umgesetzt werden können. Der Ökostrom-Ausbau 2012 wird sauberen Strom für weitere 50.000 Haushalte liefern", so Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Nicht nachvollziehbar sind die jüngsten Meinungsäußerungen von e-Control-Chef Walter Boltz, wonach die Erneuerbaren den Strompreis um 25 % verteuern würden.
"Eine Studie des renommierten Fraunhofer Instituts in Karlsruhe besagt das Gegenteil: Demnach kappen Photovoltaik und Wind immer häufiger die Mittagsspitzen und dämpfen damit die Preise an der Strombörse", so Pernkopf.

"Die Ausgaben der Republik für den Import von fossilen Energieträgern sind in den vergangenen Jahren von 9 auf 15 Milliarden Euro gestiegen - das ist gewaltig! Dieses Geld fließt in Drittstaaten ab. Wir wollen unsere Energie selber erzeugen", so Pernkopf.

Im Vergleich zu den Importkosten für Öl, Kohle und Gas sei der Ausbau der Erneuerbaren Energie absolut sinnvoll und günstig. "Wer das nicht kapiert und dann noch öffentlich Aussagen tätigt wie e-Control-Chef Boltz, der treibt die Menschen in eine Kostenfalle", so Pernkopf.

Ein Drittel der gesamten Ökostrom-Mittel fließt nach NÖ
Die Statistik zeigt, dass Niederösterreich im Bundesländer-Vergleich sehr gut vom Ökostrom-Ausbau profitiert. "In den vergangenen 5 Jahren sind mehr als 1 Milliarde Euro an Tarifförderung nach Niederösterreich geflossen. Das ist in etwa ein Drittel der gesamten Ökostrom-Mittel.

Diese regionalen Energie-Investitionen sind wichtig für den ländlichen Raum, da diese Arbeitsplätze sichern. So ist allein in den Krisenjahren die Zahl der Green Jobs in Niederösterreich auf über 34.000 (+8%) gestiegen.

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Mag. Markus Habermann
Pressesprecher Landesrat Dr. Stephan Pernkopf
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