Meidlinger Doppelmord: Lob für Polizei von PVÖ-Lindenmayr für rasche Aufklärung

Erleichterung bei vielen SeniorInnen - Prävention gegen Raubüberfälle intensivieren

Wien (OTS/SPW) - Lob für die Wiener Polizei seitens des Landessekretärs des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), LAbg. Siegi Lindenmayr, für die offensichtlich rasche Aufklärung des kürzlich erfolgten Doppelmordes an zwei Frauen in Wien-Meidling. "Die konsequenten Ermittlungen des Wiener Landeskriminalamtes sind erfolgreich gewesen. Namens des PVÖ Wien danke ich daher allen in diesem Fall ermittelnden Sicherheitskräften. Bei vielen verunsicherten SeniorInnen hat die Verhaftung der mutmaßlichen Täter große Erleichterung ausgelöst", betonte Lindenmayr in einer Aussendung.****

Zwtl. Vorbeugen ist besser als Heilen
Einmal mehr wies Lindenmayr darauf hin, dass gerade SeniorInnen überproportional Opfer von Raubüberfällen sein würden. Um die Situation zu verbessern, so Lindenmayr, wäre u.a. noch intensivere Prävention notwendig. Die Polizei leiste zwar ihren Teil durch Informationen in SeniorInnen-Einrichtungen wie ebenso der Pensionistenverband im Rahmen seiner zahlreichen Klubs Aufklärungsarbeit, doch am wirkungsvollsten wäre nach wie vor die Vorbeugung gegen eventuelle Verbrechen durch die Beachtung von wichtigen Grundregeln seitens der älteren Generation selbst. Vorbeugen sei immer besser als Heilen, hob Lindenmayr hervor.

Die wichtigsten Präventiv-Grundregeln gegen Raubüberfälle Lindenmayr: "Die wichtigste Grundregeln: Ältere Menschen sollten niemals ihnen unbekannten Personen ihre Wohnungstür öffnen und diesen gar Zutritt zu ihrer Wohnung geben. Im Zweifelsfall - etwa beim oft angewandten Neffentrick - sicherheitshalber sofort tatsächliche enge Angehörige, oder noch besser, die Polizei kontaktieren. Einmal mehr ist besser als einmal zuwenig. Auch sollten niemals größere Bargeldbeträge zu Hause aufbewahrt werden, Sparbücher stets mit nicht leicht zu kackenden Losungswörtern versehen sein. Banken sind - nicht zuletzt durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro -Tausend Mal sicherer als Bargeld oder Sparbücher unter der Matratze", hob Lindenmayr in Bezug auf den hohen Bargeldbetrag in der Wohnung des nahezu 90jährigen Mordopfers in Meidling hervor. Wichtig sei zudem, niemanden - außer die engsten Verwandten - über seine finanziellen Verhältnisse und wertvolle Gegenstände wie Schmuck etc. zu informieren. Auch sollten ältere Personen die Abhebung vor allem von höheren Geldbeträgen von ihrem Bankkonto oder ihrem Sparbuch stets in Begleitung vertrauenswürdiger Personen vornehmen, riet Lindenmayr weiters.

"Der PVÖ Wien wird jedenfalls nicht zuletzt auch wegen des jüngsten grausamen Verbrechens in Meidling seine Aufklärungsarbeit für SeniorInnen hinsichtlich der Verbrechensvorbeugung jedenfalls noch weiter verstärken", kündigte Lindenmayr abschließend an. (Schluss)

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