Unabhängiger Expertenrat, StS Kurz und ÖIF präsentierten den "Journalistenpreis Integration"

Auszeichnung für Versachlichung und Kreativität in Integrationsdebatte; mit 10.000 Euro zweit höchst dotierter Medienpreis Österreichs

Wien (OTS) - "Integration ist in Österreich ein emotionales
Thema, das kaum jemanden kalt lässt. Doch die Auseinandersetzung darüber muss sachlich geführt werden, wenn sie zu einem besseren Zusammenleben führen soll. Dabei spielen Medien eine zentrale Rolle:
kundige, faire und sensible Berichte und Kommentare leisten einen wichtigen Beitrag zur Objektivierung des öffentlichen Diskurses über Integration" - so lautet die zentrale Passage in der Ausschreibung des neuen "Journalistenpreis Integration", der heute in Wien vor Medien präsentiert wurde. Mit dem Journalistenpreis Integration wird ein weiterer der 20 Vorschläge des unabhängigen Expertenrats für Integration unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Faßmann umgesetzt.

Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, die sich den vielfältigen Aspekten von Integration in differenzierter und umfassender Weise widmen. Mit dem Preis soll eine Journalistin oder ein Journalist ausgezeichnet werden, die oder der besonders zur Versachlichung der Debatte im Integrationsbereich beigetragen hat, zugleich aber mit Kreativität, neuen Ideen und Engagement an dieses Thema herangeht und somit einen eigenständigen Beitrag dazu geleistet hat, dass Integration besser gelingen kann.

Nominiert werden können Journalistinnen und Journalisten, die in tagesaktuell bzw. wöchentlich erscheinenden Medien im Print-, TV-oder Radio-Bereich bzw. im Internet tätig sind. Ausgenommen sind Journalistinnen und Journalisten jener Formate, die sich partikulär an eine bestimmte ethnische oder religiöse Gruppierung richten. Der Preis soll daher zur Sensibilisierung von Journalistinnen und Journalisten in Medien dienen, die nicht primär Migrantinnen und Migranten oder das Integrationsthema im Fokus haben. Zielgruppe sind vor allem jene Medien, die unter der Aufnahmegesellschaft eine entsprechende Breitenwirkung entfalten und wo ausgewogene Berichterstattung zum Thema Integration von besonderer Bedeutung ist.

Am 25. September 2012 wird der "Journalistenpreis Integration" zum ersten Mal verliehen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Österreichischen Medientage in der Stadthalle Wien durch Staatssekretär Sebastian Kurz.

Die Qualität der eingereichten Beiträge wird eine unabhängige Jury aus folgenden Personen bewerten:

Vorsitzender Dr. Hans Winkler (Mitglied des Expertenrats für Integration und Chefredakteur a.D. der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung)

Arabella Kiesbauer (Integrationsbotschafterin und TV-Moderatorin) Dr. Doris Appel (Leiterin der ORF-Hauptabteilung "Religion/en im Radio")

Claus Reitan (Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", Arbeitsgruppenleiter im "Dialogforum Islam")

Mag. Gerald Grünberger (Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen)

Dr. Simon Kravagna (Chefredakteur der Zeitschrift "das biber")

Mag. Zarko Radulovic (Chefredakteur der Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen)

Mag. Murat Düzel (Leiter des Integrationsservice Niederösterreich, Arbeitsgruppenleiter im "Dialogforum Islam")

Mag. Franz Wolf-Maier (Stellvertretender Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds)

Nominierungen können bis 4. September eingereicht werden. Nominieren können unter http://www.integrationsfonds.at/journalistenpreis Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten oder weitere Einzelpersonen. Für den "Journalistenpreis Integration" können Beiträge aus Print, TV, Radio und Internet eingereicht werden, die im Zeitraum 1. April 2011 bis 4. September 2012 publiziert wurden. Pro Nominierung können maximal drei Beiträge übermittelt werden.

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