ORF-Stiftungsrat: Positives Jahresergebnis 2011 einstimmig genehmigt

ORF-Generaldirektor Wrabetz informiert über positive Unternehmensentwicklung - Jahressendeschema Fernsehen einstimmig beschlossen

Wien (OTS) - ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und der Kaufmännische Direktor des ORF, Mag. Richard Grasl, haben dem Stiftungsrat unter dem Vorsitz von Brigitte Kulovits-Rupp in der Plenarsitzung am Donnerstag, dem 28. Juni 2012, den ORF-Jahresabschluss 2011 vorgelegt. Der ORF-Stiftungsrat hat das Jahresergebnis einstimmig genehmigt. Abermals bilanziert auch die Konzernmutter ORF wieder positiv. Weiters informierte ORF-Generaldirektor Wrabetz über die positive Unternehmensentwicklung und auch das "Jahressendeschema Fernsehen 2012" wurde einstimmig genehmigt.

"Der ORF steht sehr gut da", betont ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF-Konzern und die ORF-Mutter konnten zum zweiten Mal in Folge positiv bilanzieren, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation. Das ist ein Erfolg, der nur durch das konsequente Spar- und Restrukturierungsprogramm möglich war. Die Anzahl der Gebührenzahler hat sich gesteigert und die Werbeerlöse konnten stabilisiert werden. Zudem hat der ORF die umfangreichen neuen Gesetzesaufträge als Voraussetzung für die Gebührenrefundierung bei gleichzeitiger Umsetzung der Sparvorgaben in vollem Umfang erfüllt - vom Start der neuen Spartenkanäle, der Stärkung der österreichischen Produktionen, dem Ausbau des barrierefreien Programms bis zum RSO! Einerseits die Kosten zu senken und andererseits den Programmoutput zu erhöhen, ist eine starke Leistung des Unternehmens ORF, für die ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ORF sehr herzlich bedanke!"

"Die Programme des ORF werden weiterhin sehr gut genutzt", informierte der ORF-Generaldirektor weiters: "Die ORF-Radios werden insgesamt rund 18,8 Mio. Stunden pro Tag gehört, die ORF-TV-Sender acht Millionen Stunden am Tag gesehen und ORF.at 243.000 Stunden am Tag genutzt. Der TV-Marktanteil der ORF-Senderfamilie liegt im ersten Halbjahr bis jetzt bei 38,3 Prozent und die mit dem heutigen einstimmigen Beschluss des TV-Jahressendeschemas gestartete Programmreformkette soll dazu beitragen, diesen Erfolg abzusichern. Durch all diese Maßnahmen ist es Geschäftsführung und Belegschaft gelungen, das Unternehmen wirtschaftlich, programmlich und technologisch auf eine gute Basis für die anstehenden Herausforderungen zu stellen."

Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor: "Ich bin froh, dass wir die wirtschaftlichen Ziele unter der Mitwirkung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht haben. Das ist vor dem Hintergrund der schwierigen Konjunkturlage eine starke Leistung und gibt uns die Möglichkeit, heuer in die Programmoffensive der Fernsehdirektorin zu investieren. Die Herausforderungen im laufenden und für die folgenden Jahre sind dennoch groß. Daher appelliere ich ein weiteres Mal an die Belegschaftsvertreter, die Verweigerung zu Gesprächen über die Reduktion von übergesetzlichen Ansprüchen aufzugeben und an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Positives EGT in Konzern und Mutter
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation schließen der ORF-Konzern wie auch die ORF-Mutter das Geschäftsjahr 2011 zum zweiten Mal in Folge mit positiven EGTs ab. Das Konzern-EGT liegt bei 9,1 Mio. Euro, das ORF-EGT bei 3,9 Mio. Euro. Stabil ist auch der Konzernumsatz mit rund 952,0 Mio. Euro 2011 (2010: 955,1 Mio. Euro).

Die Erlöse aus Programmentgelten betragen 2011 584,2 Mio. Euro (2010: 580,2 Mio. Euro). Erfreulicherweise konnten auch die Werbeerlöse trotz Finanz- und Wirtschaftskrise mit 216,7 Mio. Euro 2011 stabilisiert werden (2010: 216,2 Mio. Euro).

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