FPÖ: Deimek: Fluglotsen-Musterschüler bleiben sitzen

Futtertröge von Gewerkschaft und Betriebsrat müssen geleert werden

Wien (OTS) - Die Ausbildung zum Fluglotsen ist langwierig und
teuer. Viele junge Menschen möchten diesen anspruchsvollen Job übernehmen. Doch die Gewerkschaft und der Betriebsrat der Austro Control wollen jungen Menschen keine Chance geben.

Eine qualitative und gründliche Fluglotsenausbildung ist essentiell für die Sicherheit im Flugverkehr. Dementsprechend hoch sind die Kosten des Lehrganges bei der Austro Control Gesellschaft (ACG). "Gut investiertes Geld, sollte man meinen", weist NAbg. Gerhard Deimek, der Verkehrssprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs, auf herrschende Missstände hin. Die Anzahl der verfügbaren Stellen sei gering, zumindest in Relation zu den Auszubildenden. Darüber hinaus werde zwar ausgebildet, jedoch würden zahlreiche Schüler bei der Abschlussprüfung mithilfe von Schikanen benachteiligt. "Kandidaten werden Fragen gestellt, die ihre im Verlauf von Lehrgängen erworbenen Kenntnisse übersteigen", kritisiert Deimek.

Das liege nicht an mangelhafter Prüfungsvorbereitung, sondern an Gewerkschaft und Betriebsrat. "Um Überstundenzulagen kassieren zu können, wird die Anzahl an Fluglotsen künstlich und mithilfe von Schikanen niedrig gehalten. Man sichert die eigenen Futtertröge", geht Deimek den Missständen auf den Grund. Junge Menschen würden gezielt benachteiligt. "Einmal mehr zeigen vermeintliche Arbeitnehmervertreter ihr wahres Gesicht. Nämlich jenes einer Parteibuch-Lobby", schließt Deimek.

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